Helden vor der Haustür
22.04.2009 | 13:10 Uhr 2009-04-22T13:10:00+0200
Es gibt sie, millionenfach, die Helden, über die noch niemand einen Film gedreht hat. Sie leben mit uns, wohnen neben uns. Die Juniorreporter der Gesamtschule Königsborn haben ihre lokalen Helden beschrieben. Ermöglicht wurde das durch das Pprojekt Print'n'Radio des Medienkunstraumes.
Wandern statt Computerspiele
Von Max, Klasse 5c,Gesamtschule Königsborn
Dass ich irgendwann einmal sieben Kilometer weit laufen würde, hätte ich nie gedacht. Eigentlich fahre ich lieber Fahrrad. Nach den sieben Kilometern taten mir nicht einmal die Füße weh. Dass ich diese Strecke ohne Blasen und Schmerzen überstanden habe, habe ich meinem Lehrer Helmut Papenberg zu verdanken. Er ist mit uns von Unna nach Fröndenberg gelaufen. Unterwegs haben wir uns auch die Jakobsquelle angeschaut. Dabei haben wir sogar noch eine Flaschenpost gefunden. Ich muss aber gestehen, ich habe mir nicht nur die Natur angeschaut, sondern auch ein klein wenig - sogar nur ein gaaaanz klein wenig - Computerspiele gespielt. Helmut Papenberg ist für mich ein Held, weil er mir gezeigt hat, dass Lehrer nicht immer streng und auch nicht immer nur an der Tafel stehen müssen.
Täglich Superkräfte
Von Moritz, Klasse 5c, GEK
Mein Heldin muss sich nicht erst umziehen, um Superkräfte zu haben. Meine Heldin muss auch nicht wie Batman erst gerufen werden. Denn meine Heldin ist immer für mich da. Meine Heldin ist meine Mutter. Sie macht mit mir immer schöne Ausflüge. Sie kocht die besten Spaghetti, geht mit mir ins Kino und wäscht immer meine Wäsche.
Hallo, Ihr Lieben
Von Gözde, Klasse 5c, GEK
Man denkt, dass Lehrer bösartige Wesen sind und darauf warten, Kinder zu bestrafen. Aber sind Lehrer wirklich so schrecklich , dass einem die Knie zittern? Nein! Lehrer können eigentlich ganz nett und lieb sein. Da gibt es zum Beispiel Dagmar Tacke. Sie ist Lehrerin an der Gesamtschule Königsborn. Sie macht mit unserer Klasse sehr viele Ausflüge. Sie begrüßt uns immer mit „Hallo, Ihr Lieben.“ Das finde ich schon einmal nett. Nur wenn wir Blödsinn machen, ist sie etwas strenger zu uns. Zurzeit macht meine Klasse viel Blödsinn, trotzdem bleibt Dagmar Tacke immer noch ruhig und gelassen.
Eine strenge Heldin
Von Jacqueline, Klasse 5c, Gesamtschule Königsborn
Meine Heldin ist streng, sogar zu mir. Aber nicht immer. Sie muss aber auch streng sein. Denn meine Heldin ist meine Voltigier-Lehrerin. Vier Mal die Woche bringt sie mir das Voltigieren bei – in den Ferien sogar fünf Mal in der Woche. Ich mag sie, weil sie uns in ihrem eigenen Bulli zu Turnieren fährt, damit unsere Eltern nicht fahren müssen. Sie war mit uns sogar schon auf der Equitana, der größten Pferdemesse Europas. Dort habe ich sogar Falltraining gemacht. Beim Falltraining lernt man, richtig vom Pferd zu fallen.

0mitdiskutieren