Drogen
Anzahl jugendlicher Opfer steigt an
19.05.2009 | 16:53 Uhr 2009-05-19T16:53:00+0200Holzwickede. Für viele Menschen – auch Jugendliche – bestimmen Drogen das Leben. Aber warum nehmen gerade so viele Jugendliche Drogen? Und was für Konsequenzen hat das? Ich versuche, die wichtigsten Antworten zu geben.
In der Jugendzeit ist der Drogenkonsum am meisten verbreitet. Die Jugendlichen haben in der Pubertät allerhand Entwicklungsaufgaben zu bewältigen. Aus Angst, die Anforderungen ihrer Eltern oder ihrer Lehrer nicht erfüllen zu können, geraten Jugendliche unter Stress und greifen zur Droge. Die Droge versetzt sie dann in einen Rausch, der sie für kurze Zeit alles um sich herum vergessen lässt. Die Dauer dieser Zeit ist von der jeweiligen Droge abhängig.
Außer Stressbewältigung gibt es allerdings noch andere Gründe, zum Beispiel werden sie von Gleichaltrigen unter Druck gesetzt, sie sollten doch mal was Neues ausprobieren. Andernfalls werden sie als Weicheier dargestellt. Auch spielt das Elternhaus eine große Rolle. Haben die Jugendlichen Streit mit den Eltern, sondern sie sich extrem ab und oft wird auch aus Provokation zur Droge gegriffen.
Bei einer Studie wurden 597 Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren interviewt. Dabei stellte sich heraus, dass 21 Prozent von ihnen stark gefährdet, 55 Prozent gefährdet und 24 Prozent gering gefährdet sind. Ebenfalls konnte man der Studie entnehmen, dass der Gefährdungsgrad je höher ist, desto niedriger das Einstiegsalter in den Suchtmittelgenuss ist.
Die beliebtesten Drogen sind Alkohol, Nikotin und Cannabis, die von mehr als 50 Prozent der Jugendlichen konsumiert werden. LSD und Heroin hingegen werden von weniger als 10 Prozent aller Jugendlichen eingenommen.
Bei einer weiteren Langzeitstudie in der Münchener Suchtambulanz wurden 14-Jährige untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass jeder zweite Teenager schon einen Rausch hatte und 27 Prozent täglich rauchen. Etwa 23 Prozent hat bereits Erfahrung mit Cannabis gemacht, 11 Prozent kiffen regelmäßig. Sogar 7 Prozent der Jugendlichen kiffen jeden Tag vor dem Unterricht.
Cirka 15 000 Kiffer gehen jährlich in Drogenberatungsstellen. Der Missbrauch von Drogen kann zur Folge haben, dass man lange unter Krebs leidet, eine schwere Behinderung davonträgt oder daran stirbt. Die Anzahl der Teenager, die wegen Drogen gestorben sind, ist 2003 bis 2005 von 12 auf 21 Prozent angestiegen.
Inka Eckebrecht,
Clara-Schumann-Gymnasium,
Holzwickede, Klasse 8c

17:29
Es ist ja nett das sich hier auch Schüjer zu relevanten Themen äußern. Zu dir nur soviel, Clara: der Konsum von Alkohol hat im vergangenen Jahr 57.000 Tote gefordert. Eine erschreckende Zahl, trotzdem fordert niemand ein Verbot von Alkohol. Im Gegenteil - bei Sportveranstaltungen wird mit staatlicher Genemigung (auch durch unsere Drogenbeauftragte Bätzing) massiv für Alkohol geworben. Die Zahlen weichen extrem ab von den Toten durch illegale Drogen: im Jahr 2008 waren es 1400. In der Hauptsache Heroin/Methadon Kosumenten.
Die Frage ist woher du Informationen hast die eine Krebserkrankung, oder gar eine Behinderung in den Raum stellen. Das ist Propagenda alla Anslinger.