Altintop: „Ein richtig cooler Typ"
03.04.2009 | 11:33 Uhr 2009-04-03T11:33:00+0200
Unna. Nein, es war kein Aprilscherz. Halil Altintop kam gestern tatsächlich in die Harkortschule, weil diese beim Zeus-Quiz gewonnen hatte.
Der Schalker Stürmerstar brachte Geschenke mit, ließ jede Menge Erinnerungsfotos schießen, schrieb fleißig Autogramme und beantwortete die vielen Fragen.
„Haben Sie auch einen Lieblingsverein? Borussia Dortmund vielleicht?", wollte ein Schüler wissen. Halil Altintop, seit einigen Jahren im königsblauen Trikot mit der Nummer 19 auf Torejagd, lachte und antwortete diplomatisch: „Der BVB war sehr erfolgreich. Ich habe mir die Spiele immer angesehen und vor allem in der ChampionsLeague mitgefiebert. Aber weil ich in Gelsenkirchen aufgewachsen bin, lag mir Schalke auch schon immer sehr am Herzen."
Wirklich outen wollte sich niemand. Für eineinhalb Stunden, die sich der Fußballstar in der Unnaer Förderschule Zeit nahm, waren sie alle Schalke-Fans. Oder zumindest Altintop-Fans. „Ein richtig cooler Typ", bescheinigte Tom. „Total nett und gar nicht eingebildet", fand Sven. Nachdem sich der prominente Gast verabschiedet hatte, blickten Seynep und ihre Freundin dem weißen Geländewagen noch lange hinterher. Am liebsten hätten sie den gutaussehenden Deutsch-Türken nach seiner Handynummer gefragt, sagten die beiden. „Wir haben uns dann aber doch nicht getraut." Schade, denn Halil Altintop zeigte sich absolut auskunftsfreudig. Er erzählte, wie es sich anfühlte, als sein Zwillingsbruder zum FC Bayern wechselte, wie oft er in der Woche trainieren muss und wie es ist, im Viertelfinale der Champions-League gegen die Startruppe aus Barcelona zu spielen.
Dann war Bescherung. Ein T-Shirt gab es für jeden, natürlich mit Autogramm und persönlicher Widmung. Auch für Fotos nahm sich der 25-Jährige Zeit, was besonders Timo freute. „Ich bin schon von Geburt an Schalke-Fan und Altintop ist einer meiner absoluten Lieblingsspieler." Timo beantwortete die Zeus-Quizfrage richtig und bescherte dadurch seiner Klasse den unvergesslichen Besuch.
Auch der umjubelte Fußballer selbst genoss es, mal wieder in einem Klassenraum zu sitzen: „Die Schulzeit war die beste Zeit überhaupt. Und was gibt es schöneres, als Kinder glücklich zu machen?"

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