UNICEF
158 Millionen Kinder leben in Armut
19.05.2009 | 17:04 Uhr 2009-05-19T17:04:00+0200Holzwickede. Das 1946 gegründete Hilfswerk Unicef setzt sich in vielen Aspekten für Kinder ein und versorgt weltweit jedes zweite Kind mit Impfstoffen oder baut Brunnen zur ausreichenden Trinkwassergewinnung.
Zudem setzt sich Unicef politisch für die Lebenssituation der Kinder ein, damit diese sich nachhaltig verbessert.
Das Hilfswerk der Vereinten Nationen sorgt für die Förderung der Gesundheit, hauptsächlich in den Entwicklungsländern. Bemerkenswert ist nämlich, dass jährlich ungefähr 800 000 Kinder unter fünf Jahren an Malaria sterben. Um die Zahl der sterbenden Kinder zu reduzieren, versorgt Unicef, die Kinder und Mütter, die schwanger sind, mit Abwehrkräften und Impfstoffen.
Ein großes Problem stellt Aids dar, woran bereits etwa vier Millionen Kinder unter 15 Jahren starben. Rund 15 Millionen Kinder und Jugendliche sind verwaist, da ihre Eltern dem HI-Virus keinen Widerstand leisten konnten.
Daher bildet Unicef Freiwillige zur Versorgung der Waisen aus und stattet Krankenhäuser mit Medizin und entsprechenden Geräten aus. Ebenfalls wird die Kinderarbeit bekämpft, von der 158 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren betroffen sind – unter anderem, indem die Regierung dazu gedrängt wird, Prostitution teilweise menschenunwürdiges Schuften in Minen streng zu verfolgen.
Viele Kinder müssen elf bis zwölf Stunden am Tag unter gesundheitsschädlichen Bedingungen und zudem noch für nur wenige Dollar arbeiten. Durch die Arbeit fehlen den Kindern vor allem Kraft und Zeit, die Schule zu besuchen. Auch können sie die benötigten Kosten nicht aufbringen, da ihr Lohn zu gering ist und sich die Eltern oft selbst in finanziellen Schwierigkeiten befinden. Unicef hilft den etwa 101 Millionen Kindern, die keine Chance haben, Lesen und Schreiben zu lernen, indem neue Schulen errichtet, Lehrer weitergebildet werden, Schulmaterial bereitgestellt wird und gegen Kinderarbeit gekämpft wird, damit die Kinder Zeit für die Schule haben.
Um das Wissen über die Lebensbedingungen zu erweitern, setzt sich das Hilfswerk für Gesundheit und Hygiene als Thema im Unterrichts ein.
Auch Sie können Unicef und vor allem den Sorgenkindern helfen. Dazu genügt schon eine kleine Spende, denn schon zehn Euro reichen aus, um zehn Kinder mit Masernimpfstoff zu versorgen. Informationen im Internet unter www.unicef.de
Natalie Stut,Corinna Schön,
Clara-Schumann-Gymnasiums, Holzwickede,
Klasse 8a

16:59
158 Mio. Kinder müssen arbeiten
Man sollte es nicht so platt darstellen:
In diesen Ländern muss Schulgeld gezahlt werden, was die Eltern nicht haben.
Und würde die Kinderarbeit abgeschafft, würden ganze Familien verhungern. Sie sind auf das Einkommen ihrer Kinder angewiesen.
Das ist die andere Seite der Geschichte.