Klaus Fischer und der Mythos Schalke
07.06.2010 | 13:01 Uhr 2010-06-07T13:01:00+0200
Gelsenkirchen. 1904 schlossen sich einige Bergleute aus Gelsenkirchen zusammen, um Fußball zu spielen. 20 Jahre später entwickelte sich daraus der FC Schalke 04, dessen Markenzeichen bis heute noch der einmalige Zusammenhalt zwischen Spielern und Fans ist.
Wir, die Zeus-Reporter, hatten die Ehre, den Jahrhundert- Spieler Klaus Fischer kennenzulernen, der mit ein Teil des Mythos Schalkes ist und immer bleiben wird.
Er erzählte uns viel über die Erfahrungen, die er auf und mit Schalke gesammelt hat. Obwohl er in seiner Fußballerkarriere mehrmals den Verein wechselte, gehörte sein Herz immer Schalke. So wie er fühlt, fühlen viele Menschen. Denn für die Fans ist „ihre“ Arena nicht irgendeine Arena, sondern ein zweites Wohnzimmer. Dort kommt die „Schalkefamilie“ immer zusammen, egal wie das Spiel enden mag, denn sie stehen zu ihrem Verein trotz aller Höhen und Tiefen. Das Gefühl, das dort herrscht ist einmalig und wenn man einmal mit dem „Schalke –Virus“ infiziert wurde, bleibt man immer ein Schalker.
Als Fischer an den Bestechungsskandal von 1971 / 1972 erinnert wurde, gestand er, dass es ihr größter Fehler war, doch ebenso sagte er, dass er begeistert war von der Zustimmung der Fans, die zu „ihren Jungs“ hielten und sie nicht im Stich ließen.
Obwohl Klaus Fischer natürlich auch gerne vor 80 000 Zuschauern Fußballspielen würde, beneidet er Spieler wie Kevin Kuranyi und Benedikt Höwedes nicht. Denn sie könnten sich keinen Fehltritt leisten, ohne dass es am nächsten Tag die ganze Welt weiß.
Klaus Fischer erzählte uns außerdem seine ganz persönliche Meinung zum WM Kader von Joachim Löw. Er würde auf jeden Fall Manuel Neuer ins Tor stellen, ebenso versteht er nicht, warum Benedikt Höwedes nicht mit in den Kader berufen wurde, obwohl dieser ein erstklassiges Jahr hinter sich hat. Doch da er leider nicht der Bundestrainer ist, werden wir sehen wer die deutsche Nummer 1 im Tor wird und wie die WM ausgehen wird.
Lisa Völkel, Ronja Hillnhütter,
Michelle Koch, Klasse: 8a, Gymnasium Kreuztal

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