Immer mehr sind PC-süchtig
27.04.2009 | 19:00 Uhr 2009-04-27T19:00:00+0200Siegerland. Gibt es Computersucht? Ja, extensives Computerspielen kann süchtig machen. Die bisher größte Jungendstudie zur Computerspielnutzung unter Neunt-klässlern besagt, dass 14 000 Jugendliche süchtig sind und 23 000 akut gefährdet sind süchtig zu werden.
Wie erkennt man Computerspielsucht? Das wirkliche Leben tritt in den Hintergrund. Kinder und Jugendliche vergessen das Essen und sie nehmen Konflikte zwischen Freunden und Familie in Kauf, um noch mehr Zeit am Computer zu sitzen. Sogar im Urlaub können diese Jugendlichen nur an ihren Computer denken! Wer ist gefährdet? Jungs Mehr als Mädchen! Viel Computer spielen heißt jedoch nicht unbedingt süchtig sein. Wer jederzeit aufhören kann, ist nicht abhängig. Zur Sucht neigen vor allem Nutzer (Spieler) des Spiels „World Of Warkraft”. 35 Prozent spielen mehr als vier Stunden pro Tag, deshalb soll bei manchen Spielen die Altersgrenze von 12 auf 16 oder 18 Jahre hochgesetzt werden.
Es wird generell von Experten gefordert, das Mindestalter hochzusetzen. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Gewalt im Spiel, sondern auch um das Suchtpotenzial.
Was kann man dagegen tun? Es gibt mehrere Soforthilfen, die Internetforen anbieten. In Mainz gibt es eine Computerspielsuchtambulanz, die sich auf Hilfestellung für Computerspielsüchtige spezialisiert hat.
Stefan Loos
Klasse 9a
Gymnasium Stift Keppel
Hilchenbach-Allenbach

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