ALEM Brasil - über Brasilien hinaus
23.05.2011 | 15:45 Uhr 2011-05-23T15:45:00+0200
Burbach.Durch das Projekt ALEM Brasil soll Straßenkindern in Brasilien neue Hoffnung gegeben werden, so dass sie den Glauben an Jesus Christus finden. Markus Lienhardt, ein in Brasilien geborener Pastor, der im Moment in Burbach arbeitet, betreut dieses Projekt in der drittgrößten Stadt der Welt: São Paulo.
Über tausend Jugendliche kommen in die sogenannten Fußballschulen und gehen dort der brasilianischen Leidenschaft des Fußballspiels nach.
„Pastor wird man, wenn Gott einen dazu beruft,“, sagt der deutsch- brasilianische Pastor Markus Lienhardt, der mit Begeisterung seinen Dienst zwischen zwei Ländern tut. „Den Straßenkindern soll durch die Möglichkeiten dieses Projektes, wie Fußball, Sprachkurse und Freizeitangebote, neue Hoffnung in oft aussichtslosen Situationen gegeben werden.“ Denn viele der 8- bis 18-jährigen Mädchen und Jungen, die in São Paulo leben, werden mit Kriminalität, Drogen und sexuellem Missbrauch konfrontiert. Dies kommt nicht nur durch Armut; auch kaputte Familienverhältnisse tragen dazu bei. Dies bringt oft eine schlimme Hoffnungslosigkeit hervor.
„Gott ist unsere Hauptmotivation. Durch ihn wollen wir wieder ein Lachen auf den Gesichtern der Jugendlichen sehen“, überschreibt Gründer Markus Lienhard seine Arbeit. Um den Kindern Gottes Wort nahe zubringen, hören sie Andachten und persönliche Berichte der einzelnen Mitarbeiter.
Die Jugendlichen kommen tagsüber in die Einrichtungen der Fußballschulen. Die meisten von ihnen bekommen dort auch die einzige feste Mahlzeit am Tag. Ansonsten wohnen sie in den sogenannten Favelas, den Armenvierteln. Die Projektmitarbeiter besuchen diese, um Jugendliche für die Schulen gewinnen zu können. Das Angebot wird gerne angenommen und ermöglicht den Kindern neue Perspektiven für ihr Leben.
Agnes Nora Völkel, Klasse: 9b, Freie Christliche Schule, Siegen

0mitdiskutieren