Trauriges Treffen
21.11.2007 | 19:36 Uhr 2007-11-21T19:36:55+0100Viele Jahre sind vergangen, ich steh hier und guck dich an. Rot sind die Rosen, grün das Gras, und so wird es immer sein.
Doch was ist mit dir geschehen, seit wir uns nicht mehr gesehen?
Als wär die Sonne schwarz geworden, als wären die Wiesen kahl und braun.
Wo ist der Mensch, den ich mal liebte, bevor ich ging und ihn verlor? Kann Schmerzen nicht in Worte fassen, kann nur hoffen, dass du fühlst.
Denn ich fühl mich so verlassen, bin überwältigt von der Qual. Wo sind die Lippen, sind die Hände, die doch damals deine waren?
Ich kann den Anblick nicht ertragen, dreh mich um und gehe fort. Wie sehr die Zeit uns doch verändert, wie wenig bleibt von einem Mensch.
Die Hoffnung stirbt, das Licht geht aus, kann dich nicht mehr erkennen.
Josephine Parol, 9a, Elsa-Brändström-Gymnasium

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