Stadt hat kein Geld - Schüler müssen leiden
26.11.2008 | 19:10 Uhr 2008-11-26T19:10:06+0100Haushaltssperre macht sich negativ bemerkbar
Wegen der Haushaltssperre gibt die Stadt den Schulen kein Geld mehr, selbst wenn es die Schüler beim Lernen beeinträchtigt.
Nur in äußerst lebensbedrohlichen Situationen, die einem Schüler Leid zufügen können, ist die Stadt bereit zu zahlen.
Dinge wie ein defektes Waschbecken im Klassenraum, fehlende Aufhängemöglichkeiten für im Unterricht eigens angefertigte Plakate oder eine Seitentafel für wichtige Informationen (Termine, Bewerbungsangebote usw.) werden dabei nicht berücksichtigt.
Wie soll man auf eine Tafel schreiben, die mit einem trockenen Schwamm geputzt wurde, oder sich die Hände waschen, ohne vorher auf die Toilette im Stockwerk drüber laufen zu müssen?
Zwar wurden zu unserer Freude einige Räume in unserer Schule erneuert, doch diese sehen durch weißen Wände kahl aus und man fühlt sich wie in einem OP-Saal.
Natürlich kann die Schule nicht grundsaniert werden, aber es sollte doch zumindest Geld für eine Reparatur des Wasserhahns vorhanden sein.
Wir würden uns sehr freuen, wenn die Stadt Oberhausen mal ein wenig Interesse an dem Geschehen und der Situation an den Schulen zeigen würde.
Man sollte an anderen Dingen sparen, aber nicht an uns Schülern.
Alina Nowak und Nina Kalthoff Klasse 10 c Theodor-Heuss-Realschule

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