Zoll

Spürnasen im Einsatz

07.10.2009 | 16:42 Uhr

Düsseldorf. Wie die Hunde vom Flughafenzoll in Düsseldorf es den Verbrechern schwer machen

Die Schmuggler versuchen immer wieder den Zoll am Flughafen zu überlisten, doch die etwa zwei Jahre lang ausgebildeten Hunde spüren jeden Tag Rauschgift, Drogen, Lebensmittel, Pflanzen und Tiere auf.

Die aufgespürten Tiere kommen sofort in Auffangstationen oder Zoos. Beliebt sind Korallen, die dann als Exponat an Schulen gelangen. Wenn Drogen gefunden werden, gehen diese an die Pharmaindustrien, werden zerstört oder als Mittel zum Training für die Hunde benutzt.

Der Beruf eines Hundeführers ist nicht ganz ungefährlich, da auch mal Pfeilgiftfrösche in Koffern versteckt sein können. Ein Traumberuf ist es aber trotzdem, da man den Beruf und sein Hobby verbinden kann, berichtete uns eine junge Hundeführerin.

Aktive und passive Spürhunde

Jeder Hundeführer hat einen eigenen Hund, den er mit nach Hause nehmen kann, der aber Eigentum des Zolls bleibt. Hundesteuer, Tierarztkosten und Futter werden also vom Zollamt bezahlt.

Beim Zoll werden aktive und passive Spürhunde beschäftigt. Die aktiven Spürhunde werden bei Kofferdurchsuchungen eingesetzt, da sie Laute von sich geben und an den Koffern kratzen, falls sie etwas riechen.

Die passiven Spürhunde kontrollieren die Passagiere beim Aussteigen aus dem Flugzeug und setzen sich, wenn sie etwas Verdächtiges gerochen haben, neben ihn hin. Bei den acht Stunden Dienst haben die Hunde meistens zwei bis drei Einsätze – und natürlich auch Pausen. Wenn die Tiere im hohen Alter nicht mehr dienstfähig sind, werden sie dem Hundeführer übergeben. In diesem Fall wird schnellstmöglich ein neuer Hund besorgt, bei dem es sich oft um einen Hund der Diensthunderasse handelt.

Desiré Saskia Woitun, Madeline Pilarczyk, Daniela Steidle, 8 a, Friedrich-Ebert-Realschule

Zeus-Reporter

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