Sport

Die Geschichte der Kampfkunst

26.10.2009 | 16:49 Uhr

Zeus-Reporterin Anika taucht ein in die spannende Welt des Taekwondo

Taekwondo ist eine Kampfkunst, die in Korea vor fast 2000 Jahren entstanden ist. Damals hieß diese Kampfkunst noch nicht Taekwondo, sondern Subak oder Kwonbon. Da die Bauern früher keine Waffen tragen durften, lernten sie sich ohne Waffen zu verteidigen. So entstand das heutige Taekwondo.

Taekwondo kann man in drei Worte teilen: Tae, Kwon und Do. Tae steht für „den Weg des Fußes”, Kwon für „den Weg der Faust” und Do steht für „den Weg des Geistes”.

Der Taekwondo-Anzug (koreanisch: dobog) ist so weit geschnitten, damit er den Sportler in der Bewegung nicht beeinträchtigt. Es gibt verschiedene Gürtelfarben, damit man erkennt, welche Stufe der Sportler erreicht hat. Wenn man mit dem Taekwondo anfängt, hat man den Weiß-Gurt. Darauf folgen Weiß-Gelb, Gelb, Gelb-Grün, Grün, Grün-Blau, Blau, Blau-Braun bzw. Blau-Rot, Braun bzw. Rot, Braun-Schwarz bzw. Rot-Schwarz, Schwarz (1. Dan) und darauf folgen dann der 2. Dan, 3. Dan usw.…

Kinder, die den 1. Dan haben und unter 15 Jahre alt sind, müssen den Schwarz-Roten Gürtel tragen, damit man erkennen kann, dass diese Schüler noch jünger als 16 Jahre alt sind. In manchen Taekwondo-Schulen gibt es Braun statt Rot, um die Verwechslung mit dem Kinderschwarzgurt zu vermeiden. Die Farbe schwarz enthält alle Farben, die es gibt. Das heißt, dass ein Träger des schwarzen Gürtels alle Stufen der Entwicklung durchlaufen hat. Die koreanische Fahne besteht aus einem blau-roten Ying-Yang, das das ständige Rotieren von allem Gegenteiligen, wie zum Beispiel Gut und Böse oder Tag und Nacht, symbolisiert. Die vier Zeichen in den Ecken stehen für Himmel, Wasser, Feuer und Erde.

Anika Fritz, 8 e, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Zeus Reporterin

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