Aggressionen beim Videospiel abbauen
01.12.2010 | 16:05 Uhr 2010-12-01T16:05:00+0100
Oberhausen. Eines der meist gespielten E-Sport Games ist „Counter Strike Source“. „Counter Strike“ wird oft als Killerspiel bezeichnet, weil man dort auf menschliche Gestalten schießt.
Ich selbst spiele „Counter Strike Source“ seit 2003 und spiele in der Electronic Sports League. Bei dem Spiel „Counter Strike Source“ gibt es zwei Teams, einmal die Terroristen (T) und die Counter Terroristen (CT). Man braucht für das Spiel Hand-Augen-Koordination sowie eine gute Reaktionsgeschwindigkeit.
Durch Eliminierung der gegnerischen Spieler oder die Erfüllung von Missionszielen erhält der einzelne Spieler Punkte sowie Geld. Die Missionsziele sind meist entweder für die Antiterroreinheit das Befreien von Geiseln, oder für die Terroristen das Legen einer Bombe (C4). Für Abschüsse eigener Teammitglieder oder Geiseln werden dem jeweiligen Spieler Geld und Punkte abgezogen.
Viele Menschen denken, dass das Spiel dazu führen könnte, dass man besonders aggressiv wird und vielleicht sogar einen Amoklauf planen könnte. Ich im Gegenteil baue meine Aggressionen bei diesem Spiel ab.
Marvin Baumgart, Nico Dickmann, Klasse 10b, Gesamtschule Weierheide

13:58
Sehr schön geschriebener Artikel. Ich habe aufgehört Counter-Strike zu spielen, als Valve damals das Netzwerk WON für Half-Life abgeschaltet hat und den Spielern Steam aufzwingen wollte.
Allerdings kann ich euch nur recht geben: Counter-Strike fördert die Teamfähigkeit, regt zum taktischen Denken an und fordert Reaktions- und Kooridnationsfähigkeiten heraus. Trotz seiner martialischen Aufmachung ein sehr gutes Spiel.
Wer darüber urteilen will, sollte selbst zumindest insoweit in das Spiel einsteigen, dass Spielprinzipien und Steuerung beherrscht werden. Soll heißen: Man muss es schon ein Weilchen spielen, um sich ein Urteil bilden zu können.