Literatur

Lies mal wieder

04.06.2010 | 12:19 Uhr
Lies mal wieder

Seit dem mysteriösen Tod ihres Vaters ist im Leben der Zwillinge Lia und Alice nichts mehr wie es war: Auf Lias Handgelenk erscheint ein geheimnisvolles Zeichen, in ihren Träumen geschehen seltsame Dinge und Alice wird ihr immer fremder und unheimlicher.

Noch ahnen sie nicht, dass sie Teil einer uralten Prophezeiung sind, die sie beide zu Todfeindinnen machen wird... Das Buch „Die Prophezeiung der Schwestern“ ist der erste Teil einer Trilogie, aber Michelle Zink hält sich nicht mit einer langen und langweiligen Einführung auf, sondern schafft von Anfang an Gänsehautstimmung.

Mitgefühl wecken

Die wachsende Distanz der beiden Zwillinge und die permanente, aber nicht genau definierbare Gefahr, die von Alice ausgeht, werden direkt deutlich. Zudem gelingt es der Autorin im Laufe des Buches das Mitgefühl der Leser zu wecken.

Vor allem Mädchen im Alter von 14 bis 18 wird es sicherlich leicht fallen sich mit Lia zu identifizieren. Deshalb ist „ Die Prophezeiung der Schwestern“ wohl auch am besten für diese Altersgruppe geeignet. Aber auch ältere Leser haben sicherlich große Freude an dem Buch.

Besonders schön fand ich die Liebesgeschichte zwischen Lia und James und hoffe natürlich sehr, dass es für die beiden ein Happy End geben wird. Somit ist hier eigentlich alles vorhanden, was ein gutes Jugendbuch braucht: Ein düsteres Geheimnis, der spannende Kampf gegen das Böse und eine romantische Liebesgeschichte!

Ann-Katrin Stapper, Klasse: 8a, Schule: Willibrord-Gymnasium

Zeus-Reporterin

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