Jede Zeitung bringt mehr Taschengeld
12.05.2009 | 18:43 Uhr 2009-05-12T18:43:00+0200
Der Klassiker unter den Schülerjobs? Prospekte austragen. 50 bis 60 Euro verdient Zeus-Reporter Julian so im Monat. Allerdings hat der Job ein paar Haken: Mit beiden Händen voller Zeitungen kann man zum Beispiel keinen Regenschirm halten. Und einen Schlecht-Wetter-Zuschlag gibt's nicht.
Das Taschengeld muss dringend aufgebessert werden? Warum nicht nach der Schule Zeitungen austragen? Jeder kann sich ganz leicht bewerben, die Jobangebote gibt's in den Zeitungen. Besondere Voraussetzungen braucht man nicht zu erfüllen. Einzige Ausnahme: Wer den Job machen will, muss mindestens 13 Jahre alt sein.
Schüler brauchen eine Lohnsteuerkarte, die man im Rathhaus seines Wohnortes erhält. Diese muss bei dem Arbeitgeber abgeben werden. Im Monat kann jeder etwa 50 bis 60 Euro verdienen.
Kein Regen-Zuschlag
Das hört sich alles gut an, aber es gibt natürlich auch Nachteile. So dauert eine Tour bei mir etwa zwei bis drei Stunden. Je nachdem, wie dick die Zeitungen oder Prospekte sind. Ich habe immer den gleichen Bezirk zu beliefern, zu dem 481 Haushalte im Neukirchener Zentrum gehören.
Wenn es regnet, kann man keinen Regenschirm benutzten, weil man beide Hände voll mit Zeitungen hat. Das geht ziemlich auf die Knochen und man erkältet sich leicht. Es gibt leider nicht mehr Geld, wenn schlechtes Wetter ist.
Wer mittags noch etwas mit Freunden unternehmen will, muss schon am Morgen die Zeitungen und Prospekte verteilen. Schneller geht's, wenn gute Freunde mithelfen.
Julian Friedriszik, Klasse 8d, Hermann-Runge-Gesamtschule, Moers

11:37
Ich habe zwar die WAZ (oder brauch man eine andere Zeitung)!!!
Aber da waren keine Anmeldungen drinne !!!
Wieso !!!
Antwort bitte an meine E-Mail senden !!!