Schulklasse beschäftigt sich mit demografischem Wandel
17.11.2011 | 11:12 Uhr 2011-11-17T11:12:00+0100
Meschede. Hinterm Mond oder mittendrin: Was halten Schüler vom Leben im ländlichen Raum? Die 8b der Realschule Meschede hat Schüler gefragt, wie wohl sie sich in ihrem Dorf fühlen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in Zeitungs- und Onlineartikeln.
Früher haben wir zu den Klassen hochgeschaut, die sich am ZEUS-Projekt beteiligen konnten. Jetzt sind wir, die Klasse 8b der Realschule Meschede, selbst dabei. Zu unserer Klasse gehören 27 Mädchen und Jungen. In Deutsch und Erdkunde beschäftigen wir uns mit unserem Lehrer Winfried Dickel mit Texten zum demografischen Wandel. Wir wollen uns an dem Thema beteiligen, weil es um unsere Zukunft geht. „Wir können das alles nicht nur den Älteren überlassen“, sagte Schülerin Kristina Zander.
Dabei hatten wir die Idee, unsere Mitschüler aus den verschiedenen Dörfern darüber zu befragen, was ihnen an ihrem jeweiligen Dorf besonders gut gefällt und was man verbessern könnte. Wir haben Fragebogen in jeweils einer Klasse eines Jahrganges ausgeteilt. So wurden von den insgesamt 570 Schülern unserer Realschule 162 Schüler befragt. Danach wurden die Ergebnisse in Gruppen ausgewertet. An die Ortsvorsteher und an den Bürgermeister sind Briefe unterwegs. Wir wollen sie befragen, was jeder einzelne Schüler für sein Dorf und für die Stadt tun kann, damit alle Menschen dort gerne leben. Wir wollen etwas für die Zukunft beisteuern.
Andrej Wiebe, Felix Schukkei, Klasse 8b, Realschule der Stadt Meschede

0mitdiskutieren