Dem Allgemeinwissen auf der Spur
27.05.2011 | 10:42 Uhr 2011-05-27T10:42:00+0200
Lünen. Eine solide Allgemeinbildung sollte jeder Mensch besitzen. Viele sind sich aber nicht sicher, ob sie auch genug wissen. Es gibt im Internet Seiten, auf denen man sein Allgemeinwissen testen kann. Und wenn man danach die Auflösungen bekommt, sieht man, dass fast die Hälfte der Teilnehmer keine richtige Allgemeinbildung hat. So hat auch eine 14-jährige Schülerin aus Lünen ihr Wissen mit Hilfe eines Online-Tests auf die Probe gestellt .
30 Fragen galt es zu beantworten. Zum Beispiel: „Wann fand der Zweite Weltkrieg in Deutschland statt?“ oder „Wofür steht www?“ Zur Wahl standen immer mehrere Antwortmöglichkeiten. „Diese Antworten sollte man kennen“, meint die Schülerin. „Allerdings konnte ich einige Antworten nicht beantworten und musste raten.“ Sie hat 18 von 30 Antworten erreicht und somit ein relativ gutes Ergebnis erzielt. „Ich bin damit zufrieden. Und außerdem sind das ja noch längst nicht alle Fragen zu diesem Thema gewesen. Wenn wieder andere Fragen kämen, würde ich bestimmt wieder anders abschneiden.“
Unterschiedliche Wissensschwerpunkte
Des Weiteren hat die 77-jährige Helma Lindner einen solchen Test durchgeführt. „Verschiedene Antworten habe ich gewusst, bei anderen jedoch musste ich raten“, sagt sie. Insgesamt hat Helma Lindner 22 von 30 Aufgaben richtig beantwortet. „Ich habe die Antworten überwiegend gewusst. Ich bin mit meiner Auswertung eigentlich sehr zufrieden.“ Allerdings, so meint sie, habe eben jeder auf einem anderen Gebiet ein besonderes Wissen: „Es ist ein Unterschied, ob ich etwas gefragt werde, was mit dem Zweiten Weltkrieg oder den Charts von heute zu tun hat. Da ich von früher sehr viel weiß, auch was mit dem Mauerfall zu tun hat, fallen mir solche Aufgaben nicht schwer. Die jungen Leute aber wissen sowas nur selten, da sie da noch nicht gelebt haben oder gerade erst geboren wurden.“ Dafür, meint Helma Lindner, hätten ältere Menschen Wissenslücken bei modernen Themen. „Die heutige Welt verstehen die meisten älteren Menschen nicht mehr so richtig -- mit der ganzen Technik und dem Zeug. Da sind dann die Jugendlichen besser informiert.“
Helena Pagonakis, Klasse 8a, Gymnasium Lünen-Altlünen

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