Beruf

Unterwegs als Radio-Reporter

16.12.2011 | 12:45 Uhr
Unterwegs als Radio-Reporter
Die Moderatorin Johanna Horn zeigte Zeus-Reporterin Melina Marie Bietau bei ihrem Besuch, wie die Arbeit im Studio aussieht. Foto: Zeus

Iserlohn.   Der Schnuppertag des Burggymnasiums der Stadt Altena führte Zeus-Reporterin Melina Marie Bietau zum Radio MK.

Einen Tag lang durfte die Klasse 8c des Burggymnasium Altena einen „Schnuppertag“ machen und dabei einen Blick in die Arbeitswelt wagen.

Ich besuchte mit meiner Freundin Sarah das Radio MK und habe gelernt, dass der Beruf des Radio-Reporters richtig stressig sein kann. Reporter und Nachrichtensprecher Thomas Ploeger erzählte uns, dass nicht alles, was im Radio gesendet, live übertragen wird, sondern manches mit Originaltönen, sogenannten O-Tönen, vorproduziert und später abgespielt wird.

Mikrofon immer bereit

Da wir darüber mehr erfahren wollten, sind wir mit der Volontärin Tina Trelle zu einem Interview gefahren. Dabei erklärte sie uns, dass sie das Mikrofon immer schon bereit legt, damit die, die interviewt werden, vorgewarnt sind, dass sie aufgenommen werden.

Zurück im Sender zeigte sie uns dann, wie die gespeicherten O-Töne mit dem Audiobearbeitungsprogramm bearbeitet werden. Dabei fand ich heraus, dass man auch O-Töne, die entweder zu leise sind oder zu viele „ähs“ enthalten, benutzten kann. Man kann sie nämlich sowohl lauter stellen, als auch die „ähs“ wegschneiden.

Viel Arbeit im Studio

Die Bestandteile eines Interviews, die in den geplanten Beitrag integriert werden sollen, werden markiert, gespeichert und anschließend in einen bestimmten Ordner abgelegt. Tina Trelle war so nett und nahm auch mit uns einen O-Ton auf.

Nach diesem spannenden Teil der Arbeit in einem Radiosender durften wir ins Studio. Moderatorin Johanna Horn begleitete uns. Dabei erfuhren wir, dass man nicht nur seinen Text ablesen muss, sondern auch in der Zeit, in der Musik läuft, manches bearbeiten und vorbereiten muss. So sieht der Moderator etwa, ob er noch Zeit hat, etwas zu sagen bevor der Gesang des nächsten Titels im Radio zu hören ist. So eine kurze Anmoderation nennt sich Ramp-Talk. Der Tag war sehr gut und meine Freundin und ich konnten vieles dazu lernen, was wir vorher noch nicht über die Arbeit beim Radio wussten.

Melina Marie Bietau, Klasse: 8c, Burggymnasium der Stadt Altena

Zeus-Reporterin

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