Traumurlaub in Frankreich
11.11.2010 | 15:05 Uhr 2010-11-11T15:05:00+0100
Lüdenscheid. Die einen fliegen in den Sommerferien nach Spanien oder Italien ins Hotel. Zeus-Reporterin Jasmin Brammen zelten in der Normandie in Frankreich und liebt es dort.
Einige Sonnenstrahlen beleuchten die riesige Wiese, das feuchte Gras. Ein paar Wolken hängen am Himmel, doch diese ändern nichts an einem weiteren wunderschönen Tag im Zeltlager in der Normandie (Frankreich). An diesem Ort bin ich sehr gerne, weil er ein Gefühl von Freiheit und Gelassenheit bietet. Anders als vielleicht mancher verbringe ich meine Ferien am liebsten mit Zelten; drei Wochen lang ohne ein Dach über dem Kopf, keinen alltäglichen Stress zu Hause.
Ein Gefühl von Freiheit und Gelassenheit
Aber natürlich dürfen Freunde dabei nicht fehlen. Es ist auch eine gute Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Neben viel Spaß, sowohl am Strand, zu dem man in zwanzig Minuten über verlassene Feldwege gelangt, als auch auf dem Zeltplatz finden einmal pro Woche sogar bunte Abende und jeden zweiten Tag lustige Soaps mit den Betreuern, Küchenleuten und Lagerleitern statt. Und gibt es denn etwas schöneres, als bei tollstem Sommerwetter mit einem Handtuch, Sonnenbrille und MP3-Player auf einer Wiese in der Sonne zu liegen, seine Freundinnen neben sich, mitten in der Pampa, von einer friedlichen Atmosphäre umgeben? Oder das leise Knistern des Lagerfeuers und ruhige Stimmen, von Gitarren begleitet, abends in der Dämmerung? Und danach heißt es: Zähneputzen unterm Sternenhimmel!
An einem Ort in der Normandie bin ich auch besonders gerne. Auch wenn es ein trauriger Ort ist, an dem im zweiten Weltkrieg viele Menschen ums Leben gekommen sind und er voller Bombenkrater und Bunker ist. Aber er regt wirklich zum Nachdenken an und bietet einen wunderschönen Ausblick auf das Meer. Und wenn man schon einmal da ist, sollte man abends dorthin fahren und sich den Sonnenuntergang anschauen. Dort ist er wirklich wunderschön. Einmal fährt jede Gruppe auch mit ihren Betreuern nach Isigny, einer Stadt mit einer großen Eis- und Bonbonfabrik. Dort habe ich das größte Softeis meines Lebens gegessen, und dazu war es noch richtig lecker. Davor sollte man jedoch besser nichts essen, da sonst die Gefahr besteht, dass man es nicht ganz aufbekommt und das leckere Eis wegschmeißen muss.
Die Stadt mit der großen Eis- und Bonbonfabrik
Um in eine andere Stadt zu kommen, wo es auch mehrere Geschäfte gibt, muss man schon etwas weiter fahren. Wir besuchen jedes Jahr den großen Markt in Bayeux. Dort ist ein Mann ganz berühmt und ich glaube, wer einmal mit ins Zeltlager gefahren ist, müsste ihn kennen. Denn er stellt die beliebten Lederarmbänder vor Ort her, die sich wirklich jeder kauft, von denen ich persönlich schon drei Stück habe. Am traurigsten ist natürlich immer der letzte Abend vor der Abfahrt nach Deutschland. Zum letzten Mal sitzen abends alle am Lagerfeuer oder am Strand und denken mit einem stillen Lächeln an die schönen drei Wochen; manche sind vielleicht traurig, andere freuen sich wahnsinnig auf zu Hause. Und wenn ich dann meinen Koffer sicher verstaut habe und im Reisebus sitze, ist mein letzter Gedanke: Au revoir, Frankreich, nächstes Jahr komme ich wieder!
Jasmin Brammen, Klasse: 8b, Burggymnasium Altena

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