Kinokritik

„Real Steel“: Stahlharte Boxer

02.12.2011 | 14:35 Uhr
„Real Steel“: Stahlharte Boxer
Hugh Jackman ist neben den Robotern der Star des Films.

Halver.   Jede Menge Stahl in Form von boxenden Robotern, viel Action und eine emotionale Vater-Sohn-Geschichte: Das ist der neue Hugh Jackman-Blockbuster „Real Steel“.

In der Zukunft kämpfen über zwei Meter große Roboter im Boxring anstelle von Menschen. Und die Kämpfe sind härter denn je.

Das zeigt der neue Action-Film von Regisseur Shawn Levy. In dem schlägt sich der der ehemalige Profi-Boxer Charlie Kenton, gespielt von Hugh Jackman, nicht mehr selber im Ring, sondern lässt seine Roboter gegen die anderer boxen.

100 000 Dollar für einen Roboter

Nachdem seine Ex-Frau stirbt, bekommt die Schwester der Verstorbenen das Sorgerecht für Max Kenton (Dakota Goyo), Charlies Sohn. Allerdings will diese mit ihrem Mann für zwei Monate nach Italien. Daher werden Charlie 100 000 Dollar gezahlt, damit er für diese Zeit auf Max aufpasst. Das Geld gibt dieser für einen Roboter aus, nachdem sein vorheriger bei einem Kampf mit einem Stier stark beschädigt wurde.

Als Charlies neuer Roboter jedoch auch in seine Einzelteile zerlegt wird, geht er mit seinem Sohn auf den Schrottplatz, um sich Ersatzteile zu besorgen. Dabei fällt Max einen steilen Hang hinunter und entdeckt einen alten, dreckigen Roboter. Trotz seines Zustands schaffen es Vater und Sohn ihn zu trainieren und gewinnen darauf verschiedene Boxkämpfe.

Actionreich, emotional, humorvoll

„Real Steel“ ist ein sehr vielseitiger Film. Zum einem ist er spannend und voller Action. Zum anderem ist es eine Vater-Sohn-Geschichte, die zum Ende hin sehr emotional wird, aber manchmal auch humorvoll ist. „Real Steel“ ist daher nur zu empfehlen. Von fünf Sternen gebe ich viereinhalb, da der Film an manchen Stellen noch verbesserungswürdig ist. Trotzdem ein schönes Werk, das man gesehen haben sollte.

Robin Schnippering, Klasse: 8b, Anne-Frank-Gymnasium, Halver

Zeus-Reporter

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