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Mobbing? Nein, danke!

30.11.2011 | 17:19 Uhr
Mobbing? Nein, danke!
Mobbing ist nicht mehr nur auf den Arbeitsplatz oder den Schulhof beschränkt. Immer häufiger werden Opfer auch im Internet beleidigt und gedemütigt.

Altena.   Zeus-Reporterin Jule Marie Füngling hält Ausgrenzung durch ständiges Schikanieren für sinnlos. Sie plädiert für Zusammenhalt.

Uncoole Kleidung, ekelige Harre oder nonkonformes Benehmen – es gibt viele Gründe für Mobbing und manchmal auch einfach gar keinen.

Mobbing ist mittlerweile überall: Im Internet, in der Schule und sogar am Arbeitsplatz. Es fängt meist harmlos an, kann sich aber bis ins Unerträgliche steigern.

Für die Leute, die unter den abfälligen Bemerkungen und der grundlosen Lästerei leiden müssen, weil sie sich nicht wehren können oder wollen, verursachen sie in erster Linie psychische, aber auch physische Schmerzen. Zum Beispiel kommen betroffene Schüler teilweise mit Bauchschmerzen in die Schule, haben Angst alleine zu sein oder verstecken sich vor ihren Peinigern.

Am Ende verliert das Mobbingopfer zumeist sein ganzes Selbstvertrauen und lässt alles über sich ergehen. Dadurch wird es dann noch mehr zum Ziel für weitere Angriffe. Der Grund, der Ausgrenzung unerträglich macht, liegt in der Vergangenheit des Menschen begründet.

Früher, als wir noch in der freien Wildbahn lebten, waren wir einzeln hoffnungslos verloren. Nur als Gruppe hatten wir eine Chance, zu überleben. Und das gilt auch heute noch für das Leben in unserer modernen Gesellschaft. Wenn sich die anderen gegen einen wenden, hat man ein Problem.

Mobbing ist unsoziales Verhalten, das für die Gemeinschaft schlecht ist. Es ist grundlos, überflüssig und schadet meist nicht nur dem Opfer. Denn nur gemeinsam sind wir stark!

Jule Marie Füngling, Klasse: 8c, Burggymnasium der Stadt Altena, Altena

Zeus-Reporterin

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