Kommentar

Klimawandel geht uns alle an

05.12.2011 | 16:06 Uhr
Klimawandel geht uns alle an
Die durch den Klimawandel verursachten höheren Temperaturen bedrohen auch die Eisberge.

Altena.   Trotz aller Warnungen über die Folgen steigender Temperaturen, nehmen die CO2-Emissionen zu. Doch Zeus-Reporter Marius hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Klima zu retten ist, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt.

Der Klimawandel ist ein echtes Problem für uns alle geworden. Jedes Jahr erleiden wir mehr Dürreperioden. Die Erderwärmung nimmt stetig zu und keiner scheint es verhindern zu können.

Die globale Durchschnittstemperatur ist nach nach Informationen des Focus seit 1880 um 0,8 Grad Celsius gestiegen. Der Grund dafür sind wir alle, denn die ganze Menschheit trägt Schuld daran. Da jeder von uns jeden Tag Massen an Kohlenstoffdioxid (CO2) ausstößt.Wir produzieren es, indem wir uns den technologischen Fortschritt zunutze machen.

Es ist verständlich, dass die Menschen ohne ihn nicht mehr leben können. Dennoch verschmutzen die Kraftwerke, die den dafür benötigten Strom produzieren, unsere Umwelt, indem sie eine Menge schädlicher Stoffe ausstoßen. Der Fortschritt, der die Menschheit so weit gebracht hat, wird ihr nun zum Verhängnis und das nur, weil sie nicht auf die zugehörigen Vorteile verzichten konnte.

Da kann ich nur sagen, wie gewonnen so zerronnen. Es stellt sich allerdings die Frage, was wir dagegen machen können. Einerseits denken viele wahrscheinlich, dass es nichts bringt, wenn man nur selbst sein Verhalten ändert. Aber andererseits wird sich die aktuelle Situation auch nicht bessern, wenn keiner den Anfang macht. Natürlich gibt es bereits Regierungspläne, das Klima zu retten. Dennoch ist das Ziel unmöglich zu erreichen, wenn sich nicht alle Länder daran beteiligen. Denn allein die USA, China und Indien sind für einen großen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich.

Daher versuchen die Politiker vieler Länder beim 17. UN-Klimagipfel in Südafrika erneut, sich auf Konzepte zum Klimaschutz zu einigen, die mehr Erfolg versprechen können. Es ist denkbar, dass wenn alle auf erneuerbare Energien setzten, sich die Lage verbessern könnte. Zu bedenken ist jedoch, dass sich die Strompreise enorm erhöhen würden, da es viel günstiger ist, Strom mit Kohle- oder Atomkraftwerken zu produzieren als mit Solar-oder Windparks. Wird also der Strom und die Technik, die uns so weit gebracht hat, nun plötzlich zu unserem größten Feind? Wahrscheinlich ist es so, doch wir können nur etwas ändern, wenn wir alle zusammenarbeiten.

Da fällt mir ein gutes Sprichwort ein: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Wir haben der Natur eine Falle gestellt. Haben sie jahrelang gnadenlos ausgenutzt. Jetzt müssen wir sehr wahrscheinlich dafür bezahlen und zwar wir alle. Deshalb finde ich, dass Klimaschutz jeden etwas angeht. Daher sollte sich jeder einzelne von uns überlegen, ob er helfen will, das Klima zu retten, oder nicht.

Marius Häring, Klasse: 8c, Burggymnasium der Stadt Altena

Zeus-Reporter

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Kommentare
06.12.2011
23:08
Münchhausens Erzählungen
von Trowel | #1

"Jedes Jahr erleiden wir mehr Dürreperioden."
Die derzeitige Dürre in Ostafrika ist EINE Dürre, aber kein Beweis, dass wir mehr Dürreperioden haben,
Die Ursache für die Dürre ist ein wiederkehrendes Ereignis: La-Niña-Ereignis, das jetzt langsam zu Ende geht.
Es gab immer Dürren in Ostafrika.Seit 1975 ist die Frequenz der Dürreperioden sogar ZURÜCKGEGANGEN.


"Die globale Durchschnittstemperatur ist nach nach Informationen des Focus seit 1880 um 0,8 Grad Celsius gestiegen."
0,8 Grad Celsius sind eigentlich gar nichts. Es ist eine übliche Messabweichung.
Diese Erhöhung ist statistisch unbedeutend, wie etwa der Vergleich mit anderen Temperaturänderungen zeigt: zum Beispiel die maximale Abweichung zwischen der Tag- und Nachttemperatur von 10 bis 20°C, oder die maximale Abweichung der Termperatur im Winter und im Sommer von 40-50 °C.


Klimawandel aufgrund von CO2 ist Junk Science.

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