Handball und Schusstechnik
10.12.2010 | 11:27 Uhr 2010-12-10T11:27:00+0100
Gelsenkirchen. Zeus-Reporter sind zu Besuch auf Schalke und absolvieren mit den Nachwuchs-Coaches ein Training. Anschließend geht es in den Presseraum.
Wir Zeus-Reporter Bastian Lambrecht, Eric Müller und Can Cayhan der Klasse 8b der Realschule Meinerzhagen sind zum Zeusprojekt „Vom Talent zum Bundesligaprofi“ nach Gelsenkirchen gefahren.
Dort angekommen, hat unsere Gruppe mit Schülern von Schulen aus ganz NRW ein Schalker Zeus-Reporter-T-Shirt, einen kleinen Ausweis und Schreibzeug bekommen. In den neuen T-Shirts haben wir anschließend rund anderthalb Stunden mit Marc Gebler trainiert, einem Jugendtrainer des FC Schalke.
Reporter werden mit T-Shirt uns Stiften ausgestattet
Zunächst haben wir uns warmgelaufen und zu unserer aller Verwunderung zuerst Handball statt Fußball gespielt. Unser Trainer hatte schon Hütchen verteilt, die wir umspielen sollten. Danach hat der Trainer einen Parcours aus Stangen und Hütchen aufgebaut, den wir überqueren mussten. Für jede umgefallene Stange musste die ganze Gruppe eine Liegestütze machen. Außerdem haben wir ein paar Schussübungen gemacht. Zum Abschluss der Übungseinheit absolvierte unsere Gruppe noch ein Fußballspiel.
Nach dem Duschen gab es zum Mittagessen im hauseigenen Restaurant Bockwürstchen und Nudelsalat. In den Tischgruppen konnten wir uns rund eine Viertelstunde über das vollendete Training unterhalten. Anschließend gingen wir rüber zum Stadion und waren dort sogar in der VIP-Lounge und dem Presseraum. Ein paar Schüler haben dann Fragen an Marc und Andy Goerke zum Thema Nachwuchs-Fußballer gestellt.
Koordination steht bei den jungen Kickern im Vordergrund
Andy Goerke ist 40 Jahre alt und schon seit 13 Jahren bei Schalke. Und da, obwohl er Fan des VfL Bochum ist. Er ist der Jugendkoordinator des Vereins. Im Vordergrund bei den jungen Kickern steht vor allem die Koordination. Spielzüge werden bei der U9 bis U11 noch nicht trainiert. Der Verein hat zwei Nachwuchsleistungscenter, ein Internat, in das die Jugendspieler ziehen können, wenn sie zu weit weg wohnen.
Die Kinder, die hier wohnen, gehen auf die Gesamtschule Bergerfeld. Diejenigen, die nicht zu weit weg wohnen, werden jeden Tag mit Bussen abgeholt und haben einen sehr strengen Terminplan.
Nach der Schule haben sie eine Stunde Zeit für Hausaufgaben und Essen, dann werden sie abgeholt und kommen erst spät abends wieder. Für Freunde und Familie ist da kaum Zeit. Nach einem anstrengenden Tag, an dem wir viel Spaß hatten, sind alle wieder mit Eltern oder Lehrern nach Hause gefahren.
Bastian Lambrecht, Eric Müller, Can Cayhan, Klasse 8b, Realschule Meinerzhagen

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