Die zwei Seiten der Schuluniform
19.12.2011 | 09:03 Uhr 2011-12-19T09:03:00+0100
Altena. Nicht mehr individuell, sondern gleich kleiden, heißt es mittlerweile auch an einigen deutschen Schulen. Zeus-Reporterin Katharina Endt sieht die Vor- und Nachteile der Schuluniform.
In der Klasse 8a des Burggymnasiums in Altena wird im Moment das Thema Schuluniform debattiert. In manchen Schulen sind sie bereits Pflicht. Doch bei der Frage, ob sie eingeführt werden sollen oder nicht, teilen sich die Geschmäcker. Ein Großteil der Schüler ist dagegen.
Dabei würde eine Schuluniform dafür sorgen, dass Klamotten als Mobbing-Grund ausgeschlossen werden könnten. Manche Kinder stehen nämlich ohne eine solche unter ziemlichen Druck, wenn sie in die Schule gehen. Da sie Angst haben, dass sie gehänselt werden, weil sie nicht die neuste Mode tragen. Aber noch ein guter Vorteil wäre, dass man morgens nicht lange überlegen müsste, was man anziehen soll.
Hoher Preis
Allerdings finden es viele einfach zu langweilig und zu spießig, immer dasselbe anziehen zu müssen. Bei einer Einführung von Schuluniformen würde dieser Teil der Schüler wahrscheinlich viel Ärger machen, um eine solche zu verhindern. Schließlich will ein Großteil durch seine Kleidung den eigenen Charakter ausdrücken. Doch der schlimmste Nachteil für die meisten wäre wohl der Preis. Denn eine Schuluniform kostet um die 250 Euro pro Person und das ist viel zu teuer.
Es zeigt sich, dass die Schuluniform sowohl einige Vor-, als auch Nachteile birgt. Daher ist auch das Ergebnis nicht eindeutig.
Katharina Endt, Klasse: 8a, Burggymnasium der Stadt Altena

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