Umwelt

Wo die Weihnachtsbäume herkommen

20.12.2011 | 13:43 Uhr
Wo die Weihnachtsbäume herkommen
Acht Jahre wachsen die Bäume, bevor sie zu Weihnachten in die Wohnzimmer dürfen. Foto: dapd

Serkenrode.   „O Tannenbaum, o Tannenbaum ...“ Dieses berühmte Weihnachtslied hören wir jedes Jahr zu dieser Zeit. Doch woher kommen eigentlich unsere Weihnachtsbäume?

Dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen. Dazu waren wir bei Georg Schmitt-Degenhardt, dessen Hof im Kreis Olpe steht.

Mit 170 Hektar Gesamtanbaufläche ist der Betrieb einer der führenden in ganz Südwestfalen. Pro Saison verkauft er bis zu 70 000 Bäume nach ganz Mitteleuropa. Lieferungen von ihm werden bis nach Berlin, München, Holland und sogar Dänemark gefahren. Dank moderner Technik arbeitet er nur mit zwölf Saisonarbeitern in den Wäldern. Ein vergleichbarer Betrieb soll dagegen bis zu 25 Mitarbeiter, benötigen, um die Bäume zu „ernten“.

Am Ende ein Fähnchen

Die Bäume sind nach drei Qualitätskategorien und ihrer Größe geordnet. Die Kategorien sind erste, zweite und dritte Wahl. Die Bäume werden nach Schönheitsmakeln untersucht und dann in die jeweilige Wahl eingeordnet. Die erste Wahl ist makellos, die zweite hat kleine Fehler, wie zwei Spitzen oder lichte Stellen. Und bei der dritten sind die Fehler dann stärker bemerkbar. Damit die Arbeiter wissen, welche Bäume sie fällen sollen, sind diese mit kleinen Fähnchen gekennzeichnet. Dann werden sie noch auf dem Feld mit einer Maschine eingenetzt, damit die Bäume weniger Stauraum ein- und beim Transport keinen Schaden nehmen.

Bis die Bäume „erntereif“ sind, müssen sie durchschnittlich acht Jahre wachsen. Auch in dieser Zeit müssen sie gepflegt werden, sie werden im Frühjahr gepflanzt und gedüngt, im Sommer gepflegt, indem sie von Unkraut befreit werden und im Herbst dann geerntet. Zu diesen Arbeiten werden die Saisonarbeiter angefordert.

Jannik Schmitt-Degenhardt und Timo Mertens, Klasse 8a, Rivius-Gymnasium, Attendorn

Weihnachten
100 Gründe, Weihnachten zu lieben
100 Gründe, Weihnachten zu lieben

Weihnachten kann wundervoll sein. Der Tannenbaum sieht aus wie Horst, die Gans ist verbrannt, der erste handfeste Streit ist im Gange? Egal. Es geht doch darum, Zeit miteinander zu verbringen. Wer an Heiligabend ruhig zu Hause bleibt, statt sich in der Innenstadt die Flüße platt zu laufen, wer mit Familie und Freunden bei einem Glas Wein zusammensitzt, der macht alles richtig.

Es ist die Zeit, in der man darüber nachdenkt, was alles passiert ist im fast vergangenen Jahr, indem man über schöne und weniger schöne Erlebnisse spricht. Ein Mal im Jahr hält man für einen Moment inne. Es gibt viele Gründe, Weihnachten zu lieben. Wir haben 100 Gründe zusammengetragen. 

 

 

Zeus-Reporter

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6179935/create

Alle Zeus-Artikel
Von Arnsberg bis Xanten
Als Zeus-Reporter seid ihr überall unterwegs. Eure Artikel findet ihr hier in eurer Heimatstadt.
Rund ums Projekt
Zeus weckt bei Jugendlichen die Lust am Lesen - und am Schreiben. Hier finden Sie Projektinformationen, Termine, Anmeldebereich und Unterrichtsmaterial.
Radioprofis gesucht
Im neuen crossmedialen Projekt von Zeus und Radio Oberhausen lernen Zeus-Reporter neben dem Zeitungs- und Onlinejournalismus auch die Arbeit beim Radiosender kennen. Und produzieren eigene Hörfunkbeiträge.
Zeus-auf-Schalke
Zeus-Reporter blicken hinter die Kulissen von Schalke 04. Was Sie dort erleben, lässt Schalke-Fans vor Neid erblassen. Weitere Infos zur Kooperation gibt's auf: www.schalke04.de
Wettbewerb
Der Strandkorb auf Norderney, die Hängematte in Opas Garten - Lieblingsplätze gibt es viele. Hier verraten Zeus-Reporter, wo ihr HomeSpot ist.
Mit Nachrichten gewinnen

Einen Fußballprofi in seinem Heimstadion treffen? Zeus macht’s möglich! Wer bei unserem NachrichtenCheck ein Event auf Schalke und 600 Euro für die Klassenkasse gewonnen hat, erfahrt ihr hier.

ZeusAwards
Fast so wie beim Pulitzer-Preis: Zeus verleiht jährlich die ZeusAwards an seine Nachwuchsreporter.