Heimat- und Reiterverein zählt insg. 330 Mitglieder
04.12.2007 | 18:49 Uhr 2007-12-04T18:49:40+0100Bühren. (wp) Der St. -Georg-Heimat- und Reiterverein in Bühren wurde 1948 von 12 Personen aus Bühren, Hitzendumicke und Dumicke gegründet. Von den Gründungsmitglieder lebt heute leider niemand mehr. ...
... Aktuelle zählt der Verein 330 Mitglieder.
Jedes Jahr am ersten Septemberwochenende findet das traditionelle Erntefest mit Gänsereiten statt. Das Wochenende beginnt mit einer Aufführung des Elsper Theatervereins am Freitagabend ab 19.30 Uhr. Am nächsten Nachmittag geht es mit einem kleinen Festzug von Bühren, wo in der St.-Georg-Kapelle eine kleine Andacht stattfindet, zum "Gänseplatz". Das Ganze wird vom Musikverein Frenkhausen begleitet.
Pünktlich um 18 Uhr werden Vereinsmitglieder geehrt, die entweder schon lange dabei sind oder Mitglieder, die dem Verein besondere Dienste geleistet haben. Nach dem Empfang des Schützenvereins Franziskus-Xaverius aus Frenkhausen um 20 Uhr wird Tanzmusik bis spät in die Nacht gespielt. Am folgenden Morgen um 8.45 Uhr heißt es "Antreten" am Vereinslokal "Haus Dumicketal". Nachdem alle Mitglieder anwesend sind findet eine Festmesse mit anschließender Gedenkfeier und Kranzniederlegung am Ehrenmal statt.
Nach kurzem Frühschoppen auf dem "Gänseplatz" marschiert der große Festzug, an dem neben dem Reiterverein auch die Schützenbruderschaft St. Josef aus Berlinghausen, der Reitverein aus Listertal und der Reit- und Ponyhof Hassel teilnehmen. Um 16 Uhr beginnt das lang ersehnte "Gänsereiten". Alle Anwesenden mit einem Mindestalter von 16 Jahren dürfen durch den Eisenbogen reiten, an dem ein Gänsekopf und -hals aus Kunststoff hängt. Ziel ist es, vom ungesattelten Pferderücken aus im gestreckten Galopp die Attrappe herunterzureißen.
"Früher rissen die Reiter noch echten Gänsen den Hals ab", berichtet Stefan Breuer vom Reiterverein. Als Preis winkt den Teilnehmern eine echte Gans. Nach dem "Gänsereiten" veranstalten einige Mitglieder des Vereins einen Kindertanz, bei dem jedes Kind eine Tüte mit Süßigkeiten bekommt. Ab 19 Uhr wird dann bis zum späten Abend unter dem Erntekranz getanzt.
Malte Breuer und Jan-Philipp Lind, Klasse 8 e, St.-Franziskus-Gymnasium, Olpe

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