Geocaching ist Schnitzeljagd im 21. Jahrhundert
13.01.2012 | 11:26 Uhr 2012-01-13T11:26:00+0100
Olpe. Wie funktioniert die moderne Schatzsuche? Zwei Zeus-Reporter liefern eine Anleitung.
Eine moderne Art der Schatzsuche bzw. der Schnitzeljagd nennt man auch Geocaching. Hierzu benötigt man ein GPS-Gerät oder ein GPS-fähiges Handy und einen ganz normalen Internetanschluss.
Zuerst geht man einfach auf eine offizielle Geocachingseite wie zum Beispiel:
Dort lädt man sich diverse Koordinaten für das Ziel bzw. die Zwischenstationen des Schatzes für das GPS-Gerät herunter. Und so kann die Schnitzeljagd eigentlich schon beginnen.
Allerdings gibt es bei den so genannten Caches, also den „Schätzen“, einiges zu beachten. So gibt es verschiedene Cachearten, hier sind die am häufigst vorkommenden einmal aufgelistet:
1. Traditional Cache: Ein ganz normaler Cache ohne Zwischenstation.
2. Multi-Cache: Ein Cache mit meist mehreren Stationen oder mit einem Rätsel.
3. Mystery-Cache: Ein Cache, bei dem Vorarbeit meist zuhause nötig ist, um ein Rätsel zu lösen, das die Zielkoordinaten angibt.
4. Virtual-Cache: Ein Cache, der nicht in der Landschaft existiert, sondern eine Knobel- oder Wissensaufgabe ist.
Wenn man den „Schatz“ bzw. die Kiste gefunden hat, findet man an der entsprechenden Stelle ein Logbuch und einen Stift vor, in dem man sich mit Namen und Datum eintragen kann. Meistens sind auch Gegenstände darin versteckt, die man gegen gleichwertige Sachen eintauschen kann.
Der erste Cache wurde im Mai 2000 von Dave Ulmer im US-Staat Oregon versteckt. In Deutschland soll es mittlerweile rund 200 000 versteckte Schätze geben.
Jonas Gerhard und Johannes Lütticke, Klasse 8c, St.-Franziskus-Gymnasium, Olpe

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