(Erd-) Gas geben
26.10.2009 | 15:57 Uhr 2009-10-26T15:57:00+0100
Zeus-Reporter durften mit Testfahrern von VW eine Runde im neuen Passat Eco-Fuel drehen.
Die Umweltverschmutzung setzt seit Jahren dem Planeten Erde stark zu. Das russische Energieunternehmen Gazprom fördert schon seit einigen Jahren Erdgas. Dies schützt nicht nur die Umwelt, sondern ist auch billiger, und die Vorräte halten etwa für die nächsten 200 Jahre, geben die Verantwortlichen an. Erdgas kann man für viele verschiedene Dinge nutzen, wie zum Beispiel zum Heizen, Kochen oder auch zum Auto fahren.
Auch wenn ein Auto mit Erdgas fährt, bringt es genauso viel Leistung wie ein Benziner, berichten die Testfahrer von VW: „Es gibt kaum einen Unterschied zwischen einem Erdgas-Auto und einem Benziner”, beschreiben die Fahrprofis des Autoherstellers während der Fahrt.
Mit einem Passat TSI Eco Fuel demonstrierten sie den Zeus-Reportern in einem Fahr-Dynamik-Kurs, wie sich die Fahrt in einem Erdgas-Auto anfühlt. Die Reporter achteten darauf, wie das Fahrgefühl in einem Gasauto ist und ob sie einen Unterschied zwischen Benzin- und Erdgasantrieb feststellen konnten.
Mit 150 PS und 110 KW bringt der neue Passat 210 km/h auf die Strecke. Und das bei immerhin rund zwei Tonnen Gesamtgewicht. Mit seinem Sechs-Gang-Schaltgetriebe beschleunigt der Passat von null auf hundert in 9,8 Sekunden. Bei einem Verbrauch von 6,9 Kubikmeter (4,5 kg) Erdgas pro 100 Kilometer ist das Auto laut Hersteller sehr umweltfreundlich und bekommt daher eine grüne „Euro 5” Plakette.
Erdgas kostet zurzeit rund 0,91 Euro-Cent pro Kilogramm. Obwohl es Gasauto heißt, gibt es ebenfalls einen Benzintank an Bord, da der Motor zuerst auf 600 Grad erhitzt werden muss, damit das Erdgas richtig zünden kann. Der Passat Eco Fuel soll Ende des Jahres auf den Markt kommen.
S. Aydin, T. Dedring, C. Celik, 8c, Gymnasium Waldstraße, Hattingen

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