Der lange Weg zum LKW-Führerschein
05.11.2009 | 17:23 Uhr 2009-11-05T17:23:00+0100Lkw-Fahrer ist kein langweiliger Alltags-Beruf, sondern auch ein spannender und wichtiger Beruf bei der Bundeswehr.
Aachen, Technische Schule des Heeres. Hier werden jährlich 450 bis 500 Soldaten zu Lkw-Fahrern der Bundeswehr ausgebildet. In ganz Deutschland gibt es 25 solcher Schulen. Es ist ein langer Weg vom einfachen Soldaten bis zum Lkw-Fahrer der Bundeswehr. Die Ausbildung dauert nach der Grundausbildung drei Jahre. Sie umfasst nicht nur das Erwerben des Führerscheins, sondern auch das Wissen über die Funktionsweise des Lkw. Darunter fällt zum Beispiel das Wissen über den Motor. Dieses wenden die Soldaten praktisch an, indem sie den Motor zerlegen und dann wieder zusammensetzen. Die theoretische Abschlussprüfung dauert sechs Stunden und die praktische vier. Dabei müssen die Soldaten unter Beweis stellen, was sie in ihrer Ausbildung gelernt haben. Haben sie die Prüfung erfolgreich bestanden, können sie sich darauf freuen, zum Beispiel in Krisengebieten zu helfen und in Aufbaumissionen eine wichtige Rolle zu übernehmen.

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