Trainieren wie die Profis
18.11.2008 | 17:50 Uhr 2008-11-18T17:50:00+0100
Fußballfieber von Kopf bis Fuß - so fühlten wir fußballbegeisterten 14-jährigen Hagener Vereinsspieler uns, als wir als Zeus-Reporter auf Schalke "einliefen" und es hieß: Training auf Schalke mit Gästen von Zenit St. Petersburg.
Am Freitag, 24. Oktober, trafen sich alle Zeusreporter, die sich zu dem Projekt "Zeus auf Schalke" gemeldet hatten. Wir trainierten zusammen mit dem Jugendtrainer von Schalke 04, Andreas Goerke, und den Spielern von Zenit St. Petersburg, die auf Schalke zu Besuch waren.
Das Training begann wie gewöhnlich mit dem Aufwärmen wie zum Beispiel: locker laufen und anschließend dehnen. Wer aber dachte, es werde auf Schalke wie in jedem kleinen Verein trainiert, hatte sich getäuscht. Die vielen Zeusreporter wurden mit den Spielern von Zenit St. Petersburg als erstes in vier Gruppen aufgeteilt, die dann verschiedene Trainingsübungen machten. "Gruppe drei fängt erst mal mit Koordinations-Training an", sagte Andreas Goerke. "Gib dein Bestes!" - mit diesen Worten teilten wir uns auf.
Koordinations-Training, das war eine komplizierte Sache: von Reifen zu Reifen mit einem Fuß springen, erst mit dem Linken, dann mit dem rechten Fuß aufkommen, drei Reifen vor, zwei zurück . . . Schon da fingen die meisten an zu stolpern: "Hoppla!" oder "Sch..." , aber dann auch: "Ich werd' besser!"
Nach jedem Pfiff des Jugendtrainers Andreas Goerke wechselten die Gruppen jeweils die Trainingsübungen. Diesmal ging es bei uns ums Toreschießen. Wer kann besser schießen und wer nicht? Wir alle gaben unser Bestes mit unseren gezieltesten und härtesten Schüssen. Wir lernten Tipps und Tricks kennen, wie man den Ball besser schießen kann. Wir, die Zeus-Reporter, waren sehr erstaunt, wie die Spieler von Zenit St. Petersburg beim Trainingsschießen Tore um Tore schossen. Daumen hoch für die Petersburger! Denn nur per Zeichen verstanden sie uns. Klar, dass sich jeder von uns etwas bei ihnen abgeguckt hat.
Der nächste Pfiff, und wieder wechselten wir unsere Trainingsübungen. Diesmal ging es um das Spiel mit den Zenit-St.-Petersburg-Spielern! Der Ball lief hin und her, jeder zeigte, was er konnte. Es war für uns alle ein unbeschreibliches Gefühl mit den Petersburger Spielern gemeinsam zu kicken; Fußballfieber eben.
Nach zwei Stunden Training gingen wir in die Veltins-Arena, wo sich alle gemeinsam - die Trainer, die Spieler von Zenit St. Petersburg und die Zeus-Reporter - stärkten: ein sehr köstliches Essen - dank der Schalker Köche.
Dann brach das Reporterfieber aus. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Pressekonferenzraum. Wie echte Reporter saßen wir dort mit unseren Ausweisen, Stiften und Zetteln und stellten Fragen um Fragen:
Wie oft trainieren die Schalker Spieler in der Woche? "Unsere Jungs trainieren in der Woche circa acht Mal." Wie kommen die Jugendspieler aus einer anderen Stadt zum Training auf Schalke? "Wir haben etwa 24 Beauftragte, die unsere Spieler zum Beispiel von Hagen nach Gelsenkirchen zum Stadion fahren. Natürlich werden sie auch sicher wieder nach Hause gefahren."
Als wir nach Hause fuhren, hieß das Thema noch lange "Hellblau trifft Königsblau".
Ino: "Serkan, wie fandest Du das Training mit den Jungs?
Serkan: "Woaah, einfach Hammer, sowas erlebt man nicht jeden Tag. Es war schon abgefahren mit denen: Fußball vom Feinsten."
Ino fasst sich an die Stirn und fühlt es immer noch, das Fußballfieber von Kopf bis Fuß!
Inocencio Esteves, Serkan Kaplan, Klasse 9a, Luise-Rehling-Realschule

22:32
voll cool
22:31
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