Hagen

Technik, bei Jugendlichen eine Sucht?

18.11.2007 | 11:45 Uhr

Hagen. Immer wieder sieht man sie: In der Stadt, in der Schule - Jugendliche und ihre elektronischen Geräte, wie Handy, MP3- Player und Laptop. Zuhause dann der Computer. ...

... Doch wozu brauchen sie eigentlich all diese Dinge und was sagen Eltern und Lehrer dazu? Es ist 7 Uhr morgens und man hätte schon längst aufstehen müssen, doch man wurde nicht von seinem Handy geweckt. Bushaltestelle, der Bus kommt erst in einer Viertelstunde und jetzt stellt sich die Frage, wie die restliche Zeit zu vertreiben ist. Wie gewohnt greift man in seine linke Jackentasche um seinen MP3- Player herauszuholen. Doch wieder nichts. Die Jackentasche ist leer. Leicht genervt kommt man aus der Schule und will seine Hausaufgabe machen. Aber kein Computer, kein Internet, kein Wikipedia oder Google, wo man Hilfe für seine eigenen Hausaufgaben bekommt. Schon wieder ein purer Reinfall. Auch der Nachmittag ist geprägt von Langeweile, kein MP3- Player zum Musik hören oder anderes.

An diesem Szenario lässt sich erkennen, wie wichtig doch die elektronischen Begleiter für die Jugendlichen sind, auch wenn es ihnen gar nicht mehr so vorkommt. Ohne diese könnten sie manche Situation nicht so meistern, wie mit Handy und Co. Doch wäre das unbedingt ein großer Nachteil? Denn wenn es sie nicht geben würde, sähe es in dem Alltag der meisten Jugendlichen ganz anders aus. Sie würden eher zum Buch greifen oder etwas für die Schule tun, was die meisten Lehrer bestimmt sehr freuen würde. Eine weitere Möglichkeit wäre Sport in diversen Vereinen. Früher konnten sich Jugendliche viel mehr mit sich selbst und anderen beschäftigen. Die Elektronik war zu dieser Zeit nicht das Bedeutendste in dem Leben eines Jugendlichen und Spaß hatten sie trotzdem Aber schauen wir der Realität ins Auge. Hätten Jugendliche denn dann noch so viel Spaß, wenn sie nicht bei Youtube lustige Videos anschauen, oder sich bei ICQ mit ihren Freunden unterhalten? Es liegt im Auge des Betrachters. Lehrer und Eltern sind natürlich strikt dagegen, dass Kinder und Jugendliche den Tag mit Elektrogeräten verbringen. Jugendliche nicht. Also, am besten alles in Maßen.

Lea Schröder, Anne Breimhorst, Jacqueline Buschak, Jonas Charlier, Joyce Barton, Klasse 10 a, Realschule Halden

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