Hilfe für die Ärmsten

Suppenküche: Auch hier schmeckt es gut

05.01.2009 | 14:00 Uhr
Suppenküche: Auch hier schmeckt es gut

Die Suppenküche Hagen ist eine karitative Einrichtung für Menschen, die es sich nicht leisten können, jeden Tag etwas Warmes zu essen.

Der Leiter der Einrichtung, Peter Prinz (62), ist durch Freunde und Bekannte zu dem Job gekommen, den er rein ehrenamtlich macht. Er ist nun seit neun Jahren dabei und ist sehr froh darüber, dass viele Menschen dort essen.

Am Tag gibt es in der Suppenküche nie Probleme. An den vier Öffnungstagen werden von 300 bis zu 350 Essen bestellt. Die Gäste beklagen sich nicht über das Essen. Ganz im Gegenteil! Das Essen schmeckt ihnen sogar sehr gut. Die Einrichtung gibt es nun zwölf Jahre, und laut Peter Prinz wurde diese Sache am Anfang nur belächelt. Doch in der Zwischenzeit ist es undenkbar für die vielen Menschen, ohne die Suppenküche auszukommen!

Das meiste Geld kommt vom Gericht. Denn wenn jemand verurteilt wird, kommt ein Großteil des Geldes in die Kassen der Suppenküche. Diese braucht das Geld auch, da die Speisen alle umsonst sind und das Essen ja auch gekauft werden muss. Es arbeiten etwa 50 ehrenamtliche Mitarbeiter dort.

Eine warme Mahlzeit ist nicht selbstverständlich: In der Suppenküche können sich Bedürftige versorgen. Foto: Marco Siekmann

Harry M., einer der Gäste, war drei Jahre lang Kfz-Meister, aber nun ist er obdachlos wegen Alkoholproblemen. Seiner Meinung nach ist die Suppenküche eine sehr gute Einrichtung, und er geht gerne hin. Heute ist die Suppenküche für viele nötig. Alle sind froh darüber, dass es fast jeden Tag ein warmes Essen gibt. Es haben auch viele versucht, aus der finanziellen Notlage herauszukommen, aber ohne Erfolg. Es kommen Obdachlose wie auch Menschen mit einer fester Bleibe, die aber von Hartz IV oder anderen Geldern leben.

Die Suppenküche ist eine wichtige Organisation und hilft den Bedürftigen. Wer helfen möchte oder Hilfe braucht, ist in der Suppenküche herzlich willkommen.

Tomekk Althaus, Amir Ese, Jakob Werner, Klasse 8b, Albrecht-Dürer-Gymnasium

Der Artikel ist zuerst auf Zeus in der Westfalenpost in Hagen am 27. November 2008 erschienen.

Zeus-Reporter

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Kommentare
13.12.2008
09:39
Blockierter Kommentar.
von Dingos | #1

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