Spaß beim Judo
15.12.2011 | 16:30 Uhr 2011-12-15T16:30:00+0100
Wetter. Bei dieser japanischen Kampfsportart steht der Verteidigungsaspekt im Mittelpunkt, nicht der Angriff.
Judo ist ein japanischer Kampfsport, bei dem man lernt, die Schwächen und Fehler des Gegners zu seinem eigenen Vorteil auszunutzen. Es macht viel Spaß, Judo zu lernen.
Beim Judo werden die verschiedenen Haltegriffe, Würfe und Falltechniken trainiert. Wurf- und Haltegriffe funktionieren am besten, wenn man seinem Partner vertrauen kann. Bei dieser Sportart geht es nicht darum, sinnlos anzugreifen, sondern sich, wenn nötig, gut zu verteidigen. Judo kann bei richtiger Umsetzung ziemlich viel Spaß machen.
Weiß für Anfänger
Beim Judo wird die Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Lebensfreunde gefördert. Zwei mal im Jahr finden Gürtelprüfungen statt, bei denen die Kinder ihren nächsten Leistungsgrad erlangen können. Die Gürtelfarben werden mit Höhe der Einstufung dunkler. Am Anfang tragen die Schüler die Gürtelfarbe Weiß.
Auf den weißen Anfängergürtel folgen die Farben Weiß-gelb, Gelb, Gelb-orange, Orange, Orange-grün, Grün, Blau und Braun. Die verschiedenen Farben symbolisieren die unterschiedlichen Leistungsstufen, die in Kyu-Graden angegeben werden.
Der weiße Gürtel steht für den neunten Kyu-Grad, der braune für den ersten.
Neben dem Training und den Gürtelprüfungen können die älteren Kinder aber auch an Turnieren teilnehmen. Die Judogruppe des S.u.S Volmarstein hat dabei schon viele erfolge erzielt. Für die ganz Jungen gibt es in Volmarstein eine Vater-Kind-Judogruppe für Kinder ab drei Jahren. In der werden die Kinder spielerisch an den Judosport herangeführt. Jeden Samstag wird ein freies Training mit Spiel und Spaß angeboten, zu dem alle Judokas, diejenigen, die Judo betreiben, willkommen sind. Im Laufe des Jahres gibt es zusätzliche Events, wie zum Beispiel die Nikolausolympiade, bei der jedes Kind am Ende eine Kleinigkeit und eine Urkunde bekommt.
Christina König, Klasse: 8e, Gesamtschule Haspe, Hagen

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