Rechte für Kinder
21.11.2011 | 10:37 Uhr 2011-11-21T10:37:00+0100
Hagen. Mit Spendengeldern gegen Hunger, Armut und Missbrauch. Unicef setzt sich auf der ganzen Welt für die Kleinsten der Gesellschaft ein.
Denn jedes Kind habe das Recht auf ein gesundes und erfülltes Leben.
Allein in Deutschland hat die 1946 gegründetet Organisation, die vor allem in Afrika, Asien, Osteuropa und Südamerika tätig sei, 130 ehrenamtliche Arbeitsgruppen. Anne-Marie a Campo ist die Leiterin der Unicef-Einrichtung in Hagen. Als Mutter von drei Töchtern wisse sie den Umgang mit Kindern sehr zu schätzen. Daher entschied sie sich vor 17 Jahren für die ehrenamtliche Arbeit als Helferin bei der Unicef, da sie Kindern aus aller Welt Gutes tun wollte.
Verkauf von Grußkarten
Um die dafür notwendigen Projekte umsetzen zu können, ist die Organisation aber auf Spenden angewiesen. „Durch die Spenden und zum Beispiel den Verkauf von Grußkarten wird den Kindern das Wichtigste ermöglicht: Recht auf Gesundheit, insbesondere ärztliche Versorgung, sowie die Registrierung des Kindes, da sie ohne keinen Anspruch auf soziale Hilfeleistungen besitzen“, sagt a Campo.
Brunnen, Schulen, Schutzzonen
Zudem würden Brunnen und Schulen gebaut, so dass jedes Kind die Möglichkeit auf Bildung und einen späteren Beruf habe. Außerdem lasse die Organisation bei Einsätzen nach Naturkatastrophen wie Erdbeben spezielle Schutzzonen für Kinder errichten, um sie vor Angriffen Erwachsener sowie Missbrauch jeglicher Art zu schützen. Zusätzlich verhandelt Unicef nach eigenen Angaben auch mit Rebellen in der dritten Welt, um Kinder frei zu kaufen, die gegen ihren Willen zu Soldaten ausgebildet werden.
Insgesamt ist Anne-Marie a Campo zufrieden mit der Entwicklung der Organisation, denn „die konstanten Zahlen der Spendengelder beweisen die Fortschritte, die Unicef in den letzten Jahren erzielt hat.“
Vivian Lüdorf, Luisa Knöpfel, Laura Baumgärtel, Stella Kritzler, Klasse: 8c, Gymnasium Hohenlimburg, Hagen

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