Pop-Punk mit viel Energie
13.11.2008 | 19:25 Uhr 2008-11-13T19:25:58+0100Breckerfeld. Seit Mitte 2003 besteht die Breckerfelder Pop-Punk-Band Backyard 20. Sie hat sich in den vergangenen Jahren im Ruhrgebiet eine breite Fan-Basis erspielen können. ...
... Aber auch in Berlin ist sie bekannt und hat dort im Vorprogramm von Nena gespielt. Ein weiterer Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere ist ihre erste CD "These Days". Über ihre Musik und ihre Erfolge sprechen Thomas Jablonski und Dennis Awad mit Zeus.
Zeus: Am besten stellt ihr euch selbst vor.
Dennis: Unsere Band ist klassisch besetzt. Thomas spielt Gitarre, Arne (Brinkmann) ist unser Sänger und zweiter Gitarrist, Max (Adams) spielt den Bass und ich bearbeite das Schlagzeug.
Frage: Dennis, wie war es für dich, als dich Backyard 20 für den Posten des Schlagzeugers gefragt haben?
Dennis: Das kam total überraschend, Thomas hat mich angerufen und gefragt: "Dennis, hast du Bock, bei uns Schlagzeug zu spielen?" Ich war natürlich erst verwirrt und dachte, er wolle mich veräppeln. Aber als sich rausstellte, dass es ernst gemeint war, war ich sofort dabei.
Frage: Wofür steht euer Bandname?
Thomas (lacht): Das ist eine ganz lustige Geschichte: Arne und Max waren in einer Hinterhof-Kneipe. Der englische Begriff dafür ist Backyard. Zunächst hatten sie dort ohne Ergebnis über einen Bandnamen nachgedacht Am Ende standen 20 Bier auf ihrem Deckel. Was lag näher als Backyard 20?
Frage: Habt ihr viel mit den restlichen Bands der Szene zu tun oder habt ihr eher negative Erfahrungen gemacht?
Dennis: Wir haben im Grunde sehr gute Erfahrungen mit der Szene hier in Hagen gemacht, wir gehören ja auch dazu. Erst im Mai haben wir wieder selber was im Kultopia (Jugendtreff in Hagen) mit jungen Hagener Bands veranstaltet.
Frage: Wie würdet ihr eure Musik selbst beschreiben?
Thomas: Ich würde sagen, wir machen Pop-Punk im Stil von Yellowcard und Blink-182, also mit viel Melodie, aber auch viel Power!
Dennis: Ja, sehe ich genauso. Ich glaube, vor allem live hört man, wie viel Energie in unserer Musik steckt.
Frage: Mit "These Days" habt ihr eure erste CD rausgebracht. Wie sieht es da mit der von dir erwähnten Energie aus?
Dennis: Ich möchte die CD nicht schlecht reden, aber die Produktion ist noch zurückhaltend und vor allem auf die Stimme und Melodien fixiert.
Thomas: Man darf die CD nicht mit einer hochproduzierten Ärzte-Platte oder so vergleichen, aber für eine erste CD bin ich mehr als zufrieden!
Frage: Kann man eure Musik auch irgendwo probehören?
Dennis: Ja, auf unseren Konzerten.
Thomas: Und im Netz auf myspace.com/backyard20.
Frage: Ihr habt am 8. August vor mehr als 2000 Leuten im Vorprogramm von Nena gespielt - ein großer Schritt. Wie war dieser Auftritt für euch?
Dennis: Ich hab' mir fast in die Hose gemacht vor Angst. Der Auftritt mit Nena in Berlin war mein erster mit der Band!
Thomas: Ja, aber insgesamt war es eine lustige Sache. Wir wurden behandelt wie Stars, nur weil wir vor Nena gespielt haben. Das war schon ein komisches Gefühl.
Frage: Wie sehen eure weiteren Pläne aus?
Dennis: Wir schreiben gerade an neuen Songs, um ein komplettes Album aufzunehmen, und geben natürlich weiterhin Konzerte, wo wir können.
Jan Regel Jahrgang 11 Gesamtschule Haspe

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