Maschinen laufen fast immer durch
13.01.2012 | 13:39 Uhr 2012-01-13T13:39:00+0100
Hagen. Das Hagener Werk des finnischen Papierherstellers Stora Enso produziert im Jahr fast eine halbe Million Tonnen Papier. Ein Zeus-Reporter schreibt über die Arbeit in der Fabrik.
Auch wenn manche Menschen es kaum glauben mögen, so lauern selbst bei der Herstellung eines so harmlosen Gegenstandes wie Papier einige Gefahren. Da die Arbeiter mit unterschiedlichen Chemikalien arbeiten, besteht die Gefahr, dass man sich vergiftet. Deswegen müssen die Beschäftigten in der Papierherstellung eine komplette Schutzkleidung tragen. Sie besteht aus einem Thermohemd, einer Latzhose und einem T-Shirt. Selbstverständlich dürfen Sicherheitsschuhe auf keinen Fall fehlen.
Die Herstellung von Papier kennt keinen Stillstand. Daher arbeiten die Mitarbeiter in drei Schichten rund um die Uhr, auch an Sonntagen und Feiertagen. Die Maschinen sind also ständig in Bewegung.
Holzlager an der Autobahn
So wird auch in Hagen bei der Firma Stora Enso gearbeitet. Das Hagener Papierwerk Kabel gehört zu einem der weltweit größten Firmen, die Papier und Verpackungsmaterialien herstellen. Die Firma besitzt eine Produktionskapazität von mehr als 11 Millionen Tonnen Papier und Karton in Jahr. Stora verkauft seine Produkte an ganz verschiedene Unternehmen.
Fast jeder hat bestimmt bereits Papier aus Hagen in der Hand gehabt, ohne dass er dies natürlich wusste. Aber das Versandhaus Otto zum Beispiel hat seine Kataloge auf Papier der Firma gedruckt. Und jeder, der bei Hagen einmal über die Autobahn A 1 gefahren ist, hat vielleicht das Holzlager entlang der Autobahn bei der Ausfahrt Hagen West gesehen.
Auch wenn eingangs auf die Gefahren bei der Papierherstellung hingewiesen wurde. Aufgrund der hohen Arbeitsschutzbestimmungen kommt es in einem modernen Unternehmen wie Stora kaum zu Zwischenfällen.
Sefa Tümöz, Klasse 8e, Gesamtschule Haspe, Hagen

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