Hagen

Mädchen wird Schulbildung verweigert

22.11.2007 | 21:16 Uhr

Nepal. Auch heutzutage noch wird vielen Mädchen in Entwicklungsländern die Chance auf eine Schulbildung aus mehreren Gründen verweigert. Jedoch gibt es viele Organisationen, wie zum Beispiel UNICEF, die versuchen den benachteiligten Kindern zu helfen.

Basanta ist zehn Jahre alt und kommt aus Naudala, einem kleinen Dorf in Nepal. 20 Monate geht sie jetzt schon zur Schule, das entspricht circa fünf Schuljahren hier in Deutschland. Für Frauen und Mädchen in diesem Staat ist Bildung nicht selbstverständlich.

Die Gründe hierfür sind die Armut, Lehrermangel, zu weite Schulwege, unhygienische sanitäre Anlagen und das hier schon fast vergessene Geschlechterklischee. Hierzu kommt noch, dass die Mädchen sehr viel im Haushalt helfen müssen und schon früh (mit 15 bis 19 Jahren) verheiratet werden sollen.

Statistisch gesehen sterben rund 60 000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfall, Lungenentzündungen und Masern. Krankheiten die normalerweise leicht heilbar sind, werden in einem kleinen dunklen Raum eines alten Bauernhofs unterrichtet. Der Unterricht findet an sechs Tagen in der Woche für jeweils zwei Stunden statt, welche mit den Lehrern und den Schülern abgesprochen werden.

Bildung verbessert Fortschritt

Dort lernen die Kinder lesen, schreiben und rechnen. Mit Hilfe von Büchern und Plakaten erarbeiten sich die Kinder über Schlüsselwörter wie z. B. "Wasser" das Alphabet. Die Hausaufgaben erledige die Kinder im Freien. Außerdem lernen sie viel über sauberes Wasser, Hygiene und Gesundheit, speziell auch über AIDS. Ein Beispiel für die Investitionen in Bildung ist Japan. Japan gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsmächten. Bildung verbessert somit den gesellschaftlichen Fortschritt.

Paula Hruska, Jenny Karras, Klasse 10 c, Gymnasium Hohenlimburg

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