Leben der Kinder hat sich verbessert
17.11.2010 | 14:36 Uhr 2010-11-17T14:36:00+0100
Hagen.Seit Einführung der Kinderrechte vor 21 Jahren gibt es aber vor allem in den Entwicklungsländern immer noch Probleme. Zeus-Reporter fassen zusammen.
Es ist nun schon 21 Jahre her, dass am 20. November 1989 ein Übereinkommen über die Rechte des Kindes getroffen wurden. Jeder Mensch unter 18 Jahren hat seitdem Rechte auf Gleichheit, Gesundheit, Bildung, Spiel und Freizeit, freie Meinungsäußerung und Beteiligung, gewaltfreie Erziehung, Schutz im Krieg und auf der Flucht, Schutz vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung, elterliche Fürsorge, aber auch auf besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung.
Bessere Fürsorgen und Förderung bei Behinderung
Die Situation der Kinder hat sich seitdem sehr verbessert, trotzdem müssen Unicef sowie andere Organisationen dafür kämpfen, dass die Kinder nicht vernachlässigt oder misshandelt werden. Schließlich fehlen jedem zweiten der ungefähr 2,2 Milliarden Kinder der Erde lebensnotwendige Dinge, wie zum Beispiel Wasser oder medizinisch Mittel. In den Industrieländern ist der Alltag oft durch Hoffnungslosigkeit, Mangel und Ausgrenzung geprägt, da die Kinder speziell in Deutschland in relativer Armut und Benachteiligung aufwachsen.
Außerdem leiden 35 bis 40 Prozent der Kinder in Ein-Elternfamilien unter chronischen Krankheiten, Übergewicht und Verhaltensauffälligkeiten. Währenddessen müssen die ärmsten Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern am härtesten mit der Finanzkrise kämpfen, da durch diesen Mangel an Geld die Lebenschancen der Kinder und Jugendlichen stark bedroht sind, so dass Schätzungen der Weltbank ergaben, dass zwischen 200.000 und 400.000 Kinder wegen dieser Krise zusätzlich sterben könnten.
Finanzkrise trifft vor allem Kinder in Entwicklungsländern
Positiv zu sehen ist, dass im Gegensatz zu 1990, als 15 Millionen Kinder vor ihrem fünften Lebensjahr starben, heute weltweit noch etwa 9,2 Millionen sterben. Zusätzlich haben viel mehr Kinder eine Chance auf Bildung, so dass in mehr als 60 Entwicklungsländern über 90 Prozent der Kinder im Grundschulalter unterrichtet werden können.
Felicia Kukry, Isabel Neu, Friederieke Prinz, Meike Rohloff, Klasse 8c, Gymnasium Hohenlimburg, Hagen

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