Phoenix Hagen

Große Füße und gutes Geld

06.01.2009 | 14:00 Uhr
Große Füße und gutes Geld

Interview in der Umkleidekabine: Die Zeus-Reporterinnen der Westfalenpost Hagen löchern die Phoenix-Basketballer, die später in der Turnhalle auch ihr Können am Ball andeuteten.

Am Donnerstag, 18. Oktober, durften wir, vier Schülerinnen der St.-Jacobus-Realschule Breckerfeld, vier Profi-Basketballer der Mannschaft Phoenix Hagen interviewen. Wir befragten Bernd Kruel (32 Jahre, 2,09 Meter), Zach Freeman (23 Jahre, 2,01 Meter), Matthias Grothe (30 Jahre, 2,00 Meter) und Thomas Dreesen (20 Jahre, 2,01 Meter).

Zeus: Gibt es bei euch im Team verschiedene Nationalitäten?

Bernd: Ja, zum Beispiel Zach kommt aus den USA, Thomas aus Belgien.

Matthias: Aber Bernd und ich kommen aus Deutschland.

Zeus: Braucht man eine bestimmte Mindestgröße beim Basketball?

Thomas: Nein, aber man sollte besser nicht kleiner als 1,75 Meter sein.

Zeus: Wie lange spielen Sie schon Basketball?

Zach: Ich spiele seit ungefähr 15 Jahren und seit zwei Jahren bei Phoenix Hagen.

Bernd: Ich spiele schon seit 18 Jahren. Angefangen habe ich in Hagen, dann bin ich nach Bonn und Frankfurt gewechselt und jetzt spiele ich bei Phoenix Hagen.

Thomas: Ich spiele seit 16 Jahren und die erste Saison bei Phoenix.

Matthias: Seit 16 Jahren spiele ich schon Basketball.

Zeus: Wie sieht eigentlich Ihre Woche aus?

Bernd: Wir trainieren zwei Mal pro Tag immer etwa zwei Stunden. Trotz des harten Trainings gehen wir auch gerne mal shoppen oder unternehmen etwas mit unseren Familien.

Zeus: Müssen Sie sich Ihre Ausstattung selber kaufen?

Zach: Nein, nur unsere Schuhe.

Zeus: Was haben Sie für eine Schuhgröße?

Bernd: Größe 50.

Thomas: Größe 45.

Zach: Größe 48.

Matthias: Größe 50.

Zeus: Sind Sie vor Spielen nervös?

Matthias: Nein, nicht mehr. Man lernt mit der Zeit damit umzugehen.

Zeus: Hatten Sie früher ein anderes Ziel vor Augen?

Thomas: Ich war vier Jahre auf einer Basketballschule in Belgien und habe mit 16 die Schule abgebrochen.

Zach: Ich habe in Amerika beim Schulbasketball mitgemacht. Damit konnte ich aufs College gehen und musste keine Gebühren bezahlen.

Zeus: Verdient man als Basketballprofi gut?

Bernd: Ja, man kann davon gut leben.

Saskia Melzer, Katjuscha Traub, Jacqueline Borg, Sabrina Spratte, St.-Jacobus-Realschule

Der Artikel ist zuerst auf Zeus in der Westfalenpost in Hagen am 27. November 2008 erschienen.

Zeus-Reporterinnen

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