Eine hausgemachte Leidenschaft
15.11.2007 | 20:43 Uhr 2007-11-15T20:43:40+0100Hagen. Per Günther ist mit seinen gerade mal 19 Jahren ein sehr erfolgreicher Spieler in seiner Position als Aufbauspieler bei Phoenix Hagen. ...
... Durch seinen Bruder Philip, der auch in der Mannschaft spielt, hat er seine Leidenschaft zum Basketballsport entdeckt. Nun will er mit Phoenix Hagen in der 2. Basketball Bundesliga (Pro A) beweisen, was er drauf hat. ZEUS: Basketball ist deine große Leidenschaft. Wann hast du diese für dich entdeckt?
Günther: Mein Vater und meine Mutter haben schon gespielt, als ich noch klein war. Beide haben in der 1. und 2. Liga gespielt. Mein Bruder, der drei Jahre älter ist als ich, hat auch gespielt, dadurch habe ich immer alles mitbekommen und war auch oft mit bei Spielen. Deswegen wollte ich, als ich sieben Jahre alt war, auch unbedingt anfangen.
Wie bist du zu Phoenix gekommen?
Ich habe früher in der Jugend von Hagen gespielt, das waren immer kleinere Vereine. Später war ich beim BBV Hagen und habe dort in der 3. Liga gespielt. Doch dann war ich irgendwann gut genug und habe ein Angebot von Phoenix bekommen. Mein Bruder hat da auch schon bei Phoenix gespielt, deswegen war es für mich noch einfacher, zu dem Verein zu kommen.
Was waren deine bisher größten Erfolge?
Wir waren letztes Jahr Deutscher Vizemeister mit der U19 Mannschaft und die Teilnahme bei den U20-Europameisterschaften, weil ich auch Nationalmannschaft gespielt habe.
Immer noch Lampenfieber vor wichtigen Spielen
Bist du vor Spielen aufgeregt?
Es geht. Früher war es noch mehr, aber mittlerweile nicht mehr so, weil, umso mehr man spielt, desto weniger ist man aufgeregt. Aber ich meine, wenn es besonders wichtige Spiele sind und die Halle voll ist, bin ich auf jeden Fall aufgeregt.
Hast du irgendwelche besonderen Rituale oder Glücksbringer vor bzw. bei Spielen?
Ich dachte, dass ich immer ein Paar bestimmte Schuhe tragen muss, aber irgendwann habe ich dann auch mit diesen verloren und seitdem habe ich eigentlich nichts mehr.
Wie verstehst du dich mit deinen Teamkollegen?
Auf jeden Fall gut. Ein paar kenne ich schon wirklich lange, auch durch meinen Bruder. Er wohnt mit Adam Baumann, der auch in der Mannschaft ist, zusammen und da bin ich auch oft in der Wohnung. Manchmal gehen wir auch nach Spielen abends weg.
Was machst du in deiner Freizeit sonst noch so außer Basketball spielen?
Was man in meinem Alter halt macht: ich gehe gerne feiern, schlafe einfach mal lange oder höre Musik. Ganz normale Sachen.
Was sind deine persönlichen Ziele und welche hast du mit der Mannschaft?
Wir wollen dieses Jahr aufsteigen und auf jeden Fall unter die ersten Vier kommen. Ich will irgendwann in der 1. Liga spielen.
Jennifer Burandt, Jennifer Rinke, Klasse 10 b, Gymnasium Hohenlimburg

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