"Diesen Beruf kann man nicht lernen"
26.11.2008 | 18:37 Uhr 2008-11-26T18:37:59+0100Dortmund. Die Schüler der Luise-Rehling-Realschule Artur Schlee und Enzo Akim Rizzo nutzten die Möglichkeit, im Signal-Iduna-Park den Fanbetreuer Sebastian Walleit zu interviewen.
Zeus: Was sind Ihre Aufgaben beim BVB und wie sind Sie zum BVB gekommen?
Sebastian Walleit: Da ich fünf Jahre mit den Fans von Dynamo Dresden gearbeitet habe, war ich in Dortmund durch die Freundschaftsspiele bekannt. Schließlich habe ich mich als Fanbetreuer beim BVB beworben. Kurz gesagt: wie die Jungfrau zum Kind.
Frage: Was machen Sie beim BVB?
Sebastian: Ich bin in der Jugendabteilung tätig und kümmere mich um die Gastfans. Ich fahre auch zu Länderspielen und beantworte Autogrammwünsche.
Frage: Wie sind Sie auf den Beruf "Fanbetreuer" gekommen?
Sebastian: Fanbetreuer - das ist kein Beruf, den man lernen kann. Man braucht Erfahrung, und die habe ich in Dresden gesammelt. Fanbetreuer war schon mein Kinderwunsch.
Frage: Können rechtsradikale Parolen und Störungen, wie sie im Spiel zwischen Bochum und Bremen kürzlich vorgekommen sind, auch in Dortmund passieren?
Sebastian: Jein. Es könnte passieren, aber wir haben die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen.
Frage: Wie finden Sie die Arbeit von Jürgen Klopp?
Sebastian: Gut. Er verkauft sich sehr gut und fixiert sich auf das Wir. Also er bezieht jeden ein, nicht nur die älteren.
Frage: Das klingt, als hätten Sie unter den jüngeren Spielern einen Lieblingsspieler?
Sebastian: Es gibt sehr viele gute. Die Spieler, die gut mit dem Ball umgehen können, sind Kuba und Hajnal. Ich mag aber auch Führungstypen wie Kringe und Kehl. Das sind klasse Typen.
Frage: Was glauben Sie, welchen Platz Dortmund am Ende der Saison erreicht?
Sebastian: Auf jeden Fall einen einstelligen Tabellenplatz zwischen eins und fünf in der nationalen Liga. Aber noch nicht international.
Enzo Rizzo Artur Schlee Klasse 9a Luise-Rehling-Realschule

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