Nebenjob
Babysitter-Diplom ist kein Kinderspiel
02.11.2009 | 16:31 Uhr 2009-11-02T16:31:00+0100
Das Kind ins Bett bringen, den Fernseher einschalten, entspannt ein paar Stunden auf der Couch verbringen und dafür auch noch bezahlt werden — so stellen sich viele die Aufgabe eines Babysitters vor. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus.
Denn ein Babysitter trägt eine große Verantwortung. Er muss sich um das Kind kümmern, mit ihm spielen, es mit Essen und Trinken versorgen und ihm Zuneigung geben, damit es glücklich und zufrieden ist. Wie dies gelingen kann, lernte der Pädagogikkurs des achten Jahrgangs der Gesamtschule Haspe an insgesamt zwei Tagen.
Dabei stand die Sozialpädagogin Manuela Pischkale-Arnold vom Kinderschutzbund Hagen dem Kurs hilfreich zur Seite. Außerdem brachte sie den Jungen und Mädchen bei, was hinter der Säuglingspflege und den wichtigsten Erziehungsstilen steckt.
Die Gruppe lernte dabei auch ganz praktisch, wie man ein Baby richtig hält, es wickelt und füttert. Schließlich wurde gezeigt, wie es schlafen gelegt wird. Ein anderer Teil des Kurses hat Kinderlieder eingeübt und die passenden Bewegungen dazu einstudiert, etwa zu „Häschen in der Grube” oder „Bärenjagd”. Zum Abschluss haben die Schüler gelernt, dass Babysitter nicht nur Pflichten sondern auch Rechte haben, zum Beispiel das Recht in manchen Situationen „Nein” zu sagen. Sie dürfen auch Fragen stellen, wenn sie etwas nicht verstehen. „Das gilt besonders für den Erstkontakt mit den Eltern des Kindes”, so Manuela Pischkale-Arnold.
Zum Abschluss bekamen die Teilnehmer das Babysitter-Diplom des Kinderschutzbundes Hagen überreicht.
Ann-Kathrin Heck,
8b, Gesamtschule Haspe

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