Alles was du über einen Gecko wissen solltest .
21.12.2011 | 12:21 Uhr 2011-12-21T12:21:00+0100
Hagen. Zeus-Reporterin Wiktoria Lorms hat sich mit einem ungewöhnlichen Haustier beschäftigt: dem Gecko. Was diese faszinierenden Tiere alles können und was sie zum Leben brauchen, erfahrt ihr hier.
Geckos sind sehr scheue Tiere. Wittern sie Gefahr, dann bewegen sie sich sehr schnell. Man sollte aufpassen, dass ein Gecko nicht entwischen kann, weil es sehr schwer ist, dieses Tier dann wieder einzufangen. Das Terrarium sollte also unbedingt ausbruchsicher sein.
Die meisten Geckos zeigen ihre Aktivität in der Dämmerung oder Nachts. Es gibt aber auch Taggeckos.
Auf dem Ernährungsplan stehen Insekten wie Grillen, Stubenfliegen, Motten. Doch auch Nahrungsergänzungsmittel sind für Geckos wichtig. Es könnte sonst zu Krankheiten kommen. Unter anderem kann man die zu fütternden Insekten mit einer Vitamin-Kalk-Mischung bestäuben. Je nach Art des Geckos kann auch Obstbrei und Gemüse als Nahrungsergänzungsmittel gefüttert werden. Eine spezielle Gecko-Honig-Mischung ist im Fachhandel zu erhalten.
Wasser zum Leben
In der Natur leben Geckos meistens in felsigen Gegenden oder Grasland-Gebieten, in denen es trocken ist. Tagsüber bei großer Hitze bevorzugen die Geckos feuchte Verstecke wie zum Beispiel Felsspalten. Abends gehen sie dann auf Nahrungssuche.
Sehr wichtig ist, dass im Terrarium überall Wasser zur Verfügung steht. Im Wasser sind wichtige Mineralien, die die Geckos zum Leben brauchen. Man muss das Terrarium mehrmals in der Woche mit Wasser besprühen. So hat das Tier die Möglichkeit das Wasser abzulecken. Auch kleine Trinkschalen können aufgestellt werden. Es gibt aber einige Tiere, die nicht daraus trinken.
Man sollte es nicht für möglich halten, dass Geckos auch an Verfettung sterben können. Das kann dadurch zustande kommen, dass die Tiere die falsche Nahrung bekommen oder den Tieren zu viel Nahrung gegeben wird. Erwachsene Tiere sollten drei bis vier Mal die Woche gefüttert werden. Jungtiere benötigen in ihren ersten Jahren jeden Tag neue Nahrung.
Der Schwanz als Nahrungsspeicher
Die Größe der Geckos ist abhängig von der Art. Sie kann in der Länge schwanken zwischen 3,5 bis zu 60 Zentimeter.
Geckos haben eine sehr empfindliche Haut mit sehr kleinen Schuppen. Diese Tiere sind in der Lage bei Angriffen ihren Schwanz abzuwerfen, welcher nach kurzer Zeit wieder nachwächst. Allerdings ist er dann nicht wieder so schön wie vorher. Man sollte deswegen Geckos nie am Schwanz anfassen, sonst könnte man ihr abreißen. Für die Echsen ist der Schwanz wichtig, denn er dient als Fett- und Nahrungsspeicher.
Die Füße der Geckos haben eine gewisse Auffälligkeit. So haben viele Arten Haftlamellen. Dadurch können sie an glatten Gegenständen und Flächen laufen und klettern, so z. B. an Bambus und Terrarienscheiben. Andere wiederum haben Zwischenhäute zwischen den Zehen, die es ihnen ermöglichen über Sand zu laufen. Dann gibt es noch Arten, die winzige Krallen haben und dadurch besonders gut klettern können.
Wiktoria Lorms, Klasse 8e, Gesamtschule Haspe, Hagen

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