Die Geburt der Knappen
26.05.2010 | 10:48 Uhr 2010-05-26T10:48:00+0200
Gelsenkirchen. Es begann an einem 4. Mai, als ein paar Jugendliche einen Verein gründeten mit dem Namen Sportverein Westfalia Schalke. Ihre ersten Vereinsfarben waren Rot und Gelb.
Bis 1912 war man ein wilder Verein und man entschloss sich, dem TV Schalke 1877 anzuschließen und somit wurde man auch in den WSV aufgenommen. 1920 gelang dem TuS der Aufstieg in die zweite Liga des Ruhrgaus. Nach Streitigkeiten zwischen der Turnerschaft und dem Sportverband trennte man sich.
Am 5. Januar 1924 wurde dann der FC Schalke 04 mit den Vereinsfarben Blau und Weiß gegründet und Fritz „Papa“ Unkel wurde der erste Vorsitzende des Vereins.
In der Saison 1925/26 gelang den Schalkern der Sprung in die erste Liga. Nach dem Sieg der 1. Ruhrbezirksklasse und dem Gewinn der Ruhrbezirksmeisterschaft 1927 nahm man zum ersten Mal an der Westdeutschen Meisterschaft teil.
Nun begann die große Zeit der Schalker, aus der große Spieler hervor gingen, wie Tibulsky, Kalwitzki, Urban, Klodt, Szepan und Kuzorra. In dieser Zeit entstand der so genannte Schalker Kreisel (Kurzpassspiel), der von den Brüdern Ballmanns „erfunden“ wurde. Das Zuschauerinteresse wurde immer größer und man baute 1927 mit Hilfe der Zeche Consol und der Stadt Gelsenkirchen ein neues Stadion, die „Glückauf Kampfbahn“, welche 1928 eingeweiht wurde.
Als Dank für diese Unterstützung nannte sich der Verein 1928 FC Gelsenkirchen-Schalke 04. In den folgenden Jahren errang man große Erfolge.
Bis heute wurde Schalke siebenmal deutscher Meister, viermal Pokalsieger und einmal Uefa-Pokalsieger. Schalke war der erste Verein überhaupt, der 1937 das Double schaffte. Bei allen Erfolgen gab es auch Misserfolge. Sie stiegen 1981, 1983 und 1988 in die 2. Bundesliga ab.
Die meisten Bundesliga-Spiele für Schalke absolvierte Klaus Fichtel (477), Spitzname „Tanne“. Die meisten Bundesligatore für Schalke erzielte Klaus Fischer (182), dreimal Tor des Jahres , einmal das Tor des Jahrzehnts und einmal das Tor des Jahrhunderts.
Bis heute stehen die Fans hinter ihrem Team und unterstützen es, denn es gilt das Motto: „Einmal Schalker – immer Schalker“.
Linda Limbeck, Klasse 9f, Evangelische Gesamtschule

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