Die Arbeit der Ehrenamtlichen
26.05.2010 | 11:21 Uhr 2010-05-26T11:21:00+0200
Am 10. Mai 1990 wurde der deutsche Kinderhospizverein in Olpe gegründet. Dies geschah, weil sechs Familien mit unheilbar erkrankten Kindern eine Selbsthilfegruppe bildeten. Heute gibt es in NRW schon 16 ambulante Kinderhospizdienste .
Wir, die Zeus-Reporter, gingen am 28. April zum ambulantem Kinderhospizdienst im Kreis Recklinghausen. Dort wurden wir freundlich von einer Ehrenamtlichen namens Gabi Grütering begrüßt. Danach trafen wir uns in einem Raum, wo alle der Begleiterin Fragen stellen durften. Es gab Fragen, wie die Ehrenamtliche leben würde, wenn sie selbst ein Kind hätte, das sterben müsste.
Wenn Begleiterinnen zu einer Familie fahren, die ein erkranktes Kind haben, kümmern sie sich um dieses, indem sie es füttern, wickeln, Fahrten mit dem Rollstuhl unternehmen. Sie betreuen gegebenenfalls die gesamte Familie in unterschiedlichen Funktionen. Wenn das Kind stirbt, werden die Eltern trotzdem weiter begleitet, weil sie in ihrer Trauer nicht alleine bleiben sollen.
In Olpe gibt es eine Hospizakademie, in der für die betroffenen Familien und die Ehrenamtlichen Seminare stattfinden.
Das erste stationäre Kinderhospiz wurde im Jahre1998 in Olpe gegründet. Die Familien haben die Möglichkeit dort vier Wochen im Jahr mit ihren Kinder zu verweilen. Wenn Sie dem ambulanten Kinderhospizdienst im Kreis Recklinghausen helfen wollen, können Sie spenden: Sparkasse Vest Recklinghausen, BLZ:426 501 50, Konto-Nr.:90 207 986, Telefon: 02361/9383080.
Andreas Schober, Kaan Hasgül, Klasse 8c, Grillo-Gymnasium

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