Computerspiel

World of Warcraft: Vorsicht Suchtgefahr

17.05.2010 | 17:29 Uhr
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World of Warcraft: Vorsicht Suchtgefahr

Essen. „World of Warcraft“ ist das weltweit meistgespielte Online Rollenspiel der Welt. Doch ist es gut für den Menschen oder schadet es dem sozialen Umfeld?

Letzteres! Ehen zerbrechen an diesem Spiel, in der Schule bekommt man schlechte Noten und der Freundeskreis leidet sehr stark.

Es spielen täglich circa 300 000 Menschen in Deutschland mehrere Stunden am Tag. Ich frage mich: Wie kann man damit anfangen?

Es beginnt meistens damit, dass man durch Freunde oder Familienangehörige dazu „verführt“ wird. Es fängt harmlos an, doch wenn man die ersten Aufgaben erledigt hat, macht man immer weiter und sitzt stundenlang vor dem Computer.

144 Euro pro Jahr

Zwölf Euro pro Monat für ein Onlinespiel? Ja, viele Menschen geben sage und schreibe zwölf Euro pro Monat aus, um dieses Spiel zu spielen. Wenn man eine Rechnung aufstellt, kommt man im Jahr auf ganze 144 Euro, die man dafür ausgibt. Diese könnte man auch in andere Dinge stecken, anstatt sie so zu verwenden.

Es gibt auch noch Karten mit einem Guthaben von zwölf Euro. Wenn diese aufgebraucht ist, wird man zu einer Pause gezwungen, denn man muss diese Karte in einem Gamestore kaufen.

Lohnt es sich World of Warcraft zu spielen?

Es kommt drauf an. Wenn man eine Welt zum „Abtauchen“ benötigt, empfehle ich es weiter. Wenn man sich sehr leicht „verführen“ lässt, wird man sehr schnell abhängig davon.

Es schadet sehr dem sozialen Umfeld. Familienangehörige und der Freundeskreis werden vernachlässigt, man erbringt weniger Leistung im Beruf oder in der Schule. Man muss sich strikt an einen Zeitplan halten, damit man es genießen kann und nicht sein „reales Leben“ gefährdet.

„Echte“ Freunde sind wichtiger

Wie kann ich Freunde und das Rollenspiel unter einem Hut bekommen?

Triff dich einfach mit deinen Freunden. Du wirst sehen, dass sie dir wesentlich wichtiger sind als ein überteuertes Online-Rollenspiel.

Viele haben dadurch ein schlagartiges Erwachen und merken, wie sehr es die Zeit beansprucht hat, die man sinnvoller mit seinen Freunden hätte nutzen können.

Meiner Meinung nach sollte man alles ausprobieren und die Freunde nicht vergessen. Die sind wichtiger als alles Geld der Welt. Ich hoffe, ich habe Sie hiermit zum Denken angeregt und dass Sie nun Online-Rollenspiele wie „World of Warcraft“ mit anderen Augen sehen.

Fabian Saur, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule Essen

Zeus-Reporter

Kommentare
07.06.2010
19:26
World of Warcraft: Vorsicht Suchtgefahr
von Wilfried | #10

Niedlicher Artikel. Aber sind wir mal ehrlich... ALLES mach süchtig selbst Sex. Das Spiel World of Warcraft ist ein gutes Spiel und es gibt auch...
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World of Warcraft: Vorsicht Suchtgefahr
World of Warcraft: Vorsicht Suchtgefahr
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2010-05-17 17:29
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