Filmkritik

Rio – Ein brasilianischs Abenteuer

17.05.2011 | 11:17 Uhr
Rio – Ein brasilianischs Abenteuer
Szene aus dem Animationsfilm „Rio“ von Carlos Saldanha. Der Film läuft bereits in den Kinos. Foto:dapd

Essen.War es bei „Happy Feet“ noch ein Pinguin der nicht tanzen konnte, ist es bei „Rio“ ein Vogel, der nicht fliegen kann und Blu heißt. Mit Rio ist dem Fox-Team ein guter Film gelungen.

Dabei ist die Geschichte schnell erzählt: Blu wird nach Rio de Janeiro (Brasilien) verschifft, wo er das letzte Weibchen seiner Art schwängern soll. In Rio muss Blu viele Abenteuer bestehen und lernt dabei viele Lektionen für sein noch junges Leben. Anfangs verstehen sich Blu und das Weibchen überhaupt nicht, weil sie zu verschieden sind. Dies legt sich jedoch im Laufe des Films. Ähnlich wie bei „Madagascar“ werden auch in „Rio“ die typischen Klischees gezeigt von Tieren, die nach einem Leben in der Stadt zu verweichlicht für das Leben im Wald sind.

Noch ein Wort zur Technik: Wie der Regenwald und die Stadt Rio zum Leben erweckt werden, ist schon sehr beeindruckend, aber man hat nicht das Gefühl, dass man was völlig Neues sieht. Man hat zwar versucht die heutige Technik voll zu nutzen, dies gelang aber unserer Meinung nach viel zu selten.

Fazit: Rio ist ein kindgerechter Film mit viel Musik und vielen bunten Farben. Die Musikszenen animieren dazu mitzutanzen. Aber es ist nicht nur ein Film für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die einen netten, leicht durchschaubaren Film sehen möchten und zudem noch gerne Samba-Rhythmen hören.

Tobias Mühlberger und Sebastian Brock, Klasse: 8b, Viktoria-Schule

Zeus-Reporter

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