Videospiele

Electronic Arts – der unbekannte Gigant

25.05.2012 | 15:44 Uhr
Electronic Arts – der unbekannte Gigant
Das Gebäude von EA von außen. Foto: Zeus

Essen/Köln.   Der Zeus-Reporter Marcel Streich hat die Produktionsfirma in Köln besucht.

Am 8. Mai besuchte ich die Firma Electronic Arts (EA) am Rheinauhafen in Köln und hatte die Gelegenheit, ein Interview mit Ralf Anheier und Thomas Hübner zu führen, beide PR Manager, die für die Werbung im Bereich Sportspiele verantwortlich sind. Wenn ihr zum Beispiel in der Bravo Sport eine Anzeige für das neue EURO 2012 seht, so ist diese von Ralf Anheier designt worden.

Trip Hadkins war der Gründer, der vor 30 Jahren die Firma eröffnete. Er nannte sie EA, weil jeder die Wörter Electronic und Art kennt. Heute heißt der Chef John Riccitello. Es gibt vier verschiedene Abteilungen: EA Sport, EA Games, Maxis und Bioware. Die Firma ist in der ganzen Welt verteilt. In Kanada ist der größte Standort, wo auch der Chef sitzt. In Deutschland gibt es nur zwei: in Köln und in Mainz. EA verdient pro Jahr circa 4,14 Milliarden Dollar. Schon alleine Fifa 12 haben sie etwa 1,5 Millionen Mal verkauft, daher war FIFA 12 der beste und erfolgreichste Neueinstieg 2011. Um ein Spiel zu produzieren muss man erstmal Ideen und ein Konzept haben, dass dauert zwei bis vier Monate. Die Produktionsphase dauert circa ein bis zwei Jahre dann wird Werbung gemacht und es an die Verkäufer verkauft. Als letztes wird der Online Modus aktualisiert. Bei fast jedem Spiel von EA kann man online gegen andere Spieler aus verschiedensten Ländern spielen.

Ralf hat mir ein schönes Beispiel genannt, er hat mich gefragt, ob ich auch noch neben FIFA 12 Facebook habe, dann meinte er, dass ich mehr FIFA spiele als ich bei Facebook online bin. Recht hat er!

FIFA 13, das mich und andere sehr interessieren wird, hat viele neue Features, zum Beispiel, dass alles realistischer wird.

Aber nicht nur Sportspiele verkauft EA an die Händler, nein auch Action, Autorennen, Mobilspiele, Strategie- und Rollenspiele.

Es ist für viele ein Traum, dort zu arbeiten, denn man schaut aus dem Fenster und sieht direkt auf den Rhein. Außerdem gibt es sofort in der Nähe ein traumhaftes Sportmuseum, welches sich für Sportfans wie mich hervorragend eignet. Außerdem faszinierte mich, dass in jedem Büroraum ein Fernseher mit einer Konsole angeschlossen war, wo sie FIFA 12 oder andere Spiele spielen können. Ein traumhaftes Arbeiten für jeden Spiele-Fan, oder?!

Alleine in Köln arbeiten circa 130 Leute plus das Bright Future wo noch einmal circa 30 Leute arbeiten. Sie sind alle relativ jung und haben einen coolen Style. Das Bright Future ist die Etage, wo das Design der Spiele entwickelt wird. Im unteren Stockwerk arbeitet das PR Management und die Spiele Entwicklung für Erwachsene. Außerdem werden im unteren Stockwerk gute und schlechte Feedbacks am „Schwarzem Brett“ auf gehangen.

Einer meiner Lieblingsattraktionen war der Spieleschrank, wo ich eine gigantische Auswahl an Spielen gefunden habe. Zum Schluss des tollen Einblickes in EA hat Ralf mich auf ein Spiel eingeladen, welches er leider vier zu zwei gewonnen hat, Aber in einer Revanche habe ich in der Nachspielzeit das vier zu drei gemacht und ihn letztlich geschlagen.

Marcel Streich, Klasse 8a, Gesamtschule Borbeck, Essen

Zeus-Reporter

Facebook
Kommentare
Von Arnsberg bis Xanten
Zeus-Reporter sind in vielen Städten unterwegs. Um eure Artikel zu finden, klickt hier einfach auf eure Heimatstadt.
Aus dem Ressort
Zu Besuch im RWE Zukunftshaus in Bottrop
Energie
Im Rahmen des Energie Wettbewerbs Innovation City baute RWE in Bottrop ein 60er-Jahre Haus zu einem Plus-Energiehaus um. Doch was steckt dahinter? Vier Zeus- Reporter besichtigten das RWE Zukunftshaus und führten ein Gespräch mit dem RWE-Vorstandsvorsitzenden Peter Terium.
Das Labyrinth der Rohre
Oxea
Selbst den PH-Wert von einer präparierten Probe bestimmen, durften die Zeus-Reporterinnen Franziska Illigen, Nadja Albert und Kristina Karimova bei ihrem Besuch des Chemie-Konzerns Oxea. Dabei erkannten sie auch, dass die Arbeit eines Chemikanten nicht so einfach ist, wie die Schülerinnen es sich...
Kein Heiz-, sondern ein Kühlproblem
Energie
Ein Einfamilienhaus, das sich selbst mit Energie versorgt? Geht das überhaupt? Dieser Frage ging Zeus-Reporter Tim Graute im Zukunftshaus in Bottrop nach, das er zusammen mit anderen Zeus-Reportern und Peter Terium, dem Vorstandsvorsitzenden von RWE, besichtigte.
Im eigenen Bett ist es am gemütlichsten
HomeSpot
Manchmal reichen schon wenige Worte, um zu sagen, wo man sich am liebsten aufhält. Für Zeus-Reporterin Victoria Luise Cooper ist es der Ort, an dem sie – wie wir alle – rund ein Drittel ihres Lebens verbringt.
Wie schwer ist der Job als Lehrkraft in einem Gymnasium
Bildung
In der Schule machen die Schüler die ganze Arbeit, könnte man denken. Wie schwer der Job als Gymnasial-Lehrer ist, haben die beiden Zeus-Reporterinnen Nele Michalik und Lotta Nowak herausgefunden. Und dazu ihrer Lehrerin interviewt.
Kontakt
Der heiße Draht zu uns
Fragen, Wünsche, Mitteilungen? Hier könnt ihr mit uns in Kontakt treten. Telefon: 0201 / 804 1965 oder über unser Kontaktformular.