Hundefutter für hilfbedürftifge Igel
10.11.2009 | 15:19 Uhr 2009-11-10T15:19:00+0100Südkreis. Auch in diesem Jahr sterben wieder unzählige Igel an Unterernährung. Denn es beginnt die nahrungsarme Zeit für die Tiere. Wegen des geringen Nahrungsangebots im Herbst können die Igel kein ausreichendes Fettpolster für den Winterschlaf anlegen.
Das muss nicht sein. Menschen können wie folgt helfen. Einen hilfsbedürftigen oder kranken Igel erkennt man an folgenden Kriterien: Wenn das Tier tagsüber auf Nahrungssuche ist, apathisch ist oder torkelt, es sich kaum einrollt, wenn Parasiten sichtbar sind oder wenn der Igel klein und abgemagert erscheint. Im November sollten die Tiere schon ein Gewicht von etwa 500 Gramm haben. Darunter ist das Tier kaum fähig, in den Winterschlaf zu gehen. Es würde sterben. In diesem Fall ist sofortige Hilfe unbedingt erforderlich.
Was kann man tun? Zur Erstversorgung bietet man dem Igel Hunde- oder Katzenfutter und frisches Wasser an. Um das Tier auf den Winterschlaf vorzubereiten, sollte man es durch einen Tierarzt oder eine Igelauffangstation begutachten lassen. Dort werden hilfsbedürftige Igel ambulant und stationär betreut.
Igelfinder werden fachmännisch beraten. „Jeder, der einen Igel pflegen möchte, sollte sich fachkundig tun, denn Igel brauchen Freunde”, so Kornelia Dudziak von der Igelhilfe Wuppertal.
Miriam Sippel, Klasse HHU5, Berufskolleg Ennepetal
Bei der Igelstelle Wuppertal kann man sich unter folgender Rufnummer informieren: 0202/603403. Im Internet unter: www.igelschutz-ev.de.

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