Tierische Verantwortung
28.11.2007 | 19:05 Uhr 2007-11-28T19:05:31+0100Jugendliche helfen auf dem Gnadenhof.Dabei haben sie viel Spaß, aber auch Pflichten gehören dazu
Auf dem Gnadenhof-Jugendfarm in Rheinhausen am Rhein ist immer viel los. Es gibt dort Hunde, Katzen, Pferde, Schafe und Tauben. Auf dem Gnadenhof leben Tiere, die zum Schlachter sollten, ausgesetzt und misshandelt wurden oder alt sind. Auf dem Hof gibt es ein Gemeinschaftsraum indem wir uns hinsetzen und reden können. Da haben wir es immer schön warm drin und es ist sehr gemütlich.
Wir Jugendlichen geben den Tieren dort Liebe und Zuneigung, damit sie wissen, dass sie noch gebraucht werden und nicht einfach abgeschrieben werden. Genau das möchten wir ihnen zeigen.
Der Hof wird von vielen Ehrenamtlichen unterstützt. Er lebt von vielen Spenden. Wir Jugendlichen kommen in unserer Freizeit zum Hof und kümmern uns um unsere Pflegepferde. Wir putzen sie und beschäftigen uns mit ihnen, zum Beispiel gehen wir mit den Pferden spazieren oder reiten auf ihnen. Das macht immer eine Menge Spaß.
Jedes Wochenende müssen wir zum Ausmisten um 12 Uhr auf der Matte stehen. Dafür bekommen wir jeden zweiten Sonntag ein Frühstück. Aber auch ohne hat man Spaß an der Sache. Der größte Dank nach dem Putzen und Ausmisten ist, wenn man sieht, dass es seinem Pferd gut geht. Da wir uns alleine um unsere Pferde kümmern müssen, übernehmen wir Verantwortung. Aber wenn wir Schwierigkeiten haben kommt immer jemand und hilft uns.
Da man viele neue Freunde kennen lernt, ist es schön, wenn man zum Stall fährt und sie wieder sieht. Wenn man abends nach Hause fährt, weiß man, dass man etwas Gutes getan hat und es dem Pferd gut geht. Mit diesem Gefühl ist es immer wieder schön Tieren zu helfen. Das ist auch sinnvoll und macht Spaß.
Susanne Klees Klasse 9b Alber-Einstein- Gymnasium

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