Schwere Herausforderung
09.11.2009 | 18:29 Uhr 2009-11-09T18:29:00+0100Zeus-Reporter zu Gast im Zentrum für Nachwuchsgewinnung der Bundeswehr
Einen einmaligen Einblick in das Zentrum für Nachwuchsgewinnung West der Bundeswehr wurde den Zeus-Reportern gewährt. Viele Nachwuchsreporter waren anwesend, um sich die Chance auf einen einmaligen Einblick nicht entgehen zu lassen.
Schon bei der Ankunft der Zeus-Reporter am Zentrum, wurden sie von dem Personal-Offizier der Personalabteilung Leutnant Molz aufs herzlichte begrüßt. Nach einem kurzen Rundgang gab es eine Einführung in die Aufgaben des Zentrums. Anschließend veranschaulichte Molz den Zeus-Reportern die Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr, dessen Fortbildungsmöglichkeiten und dessen Sold.
Nach 45-minütiger Mittagspause zeigte uns der Beauftragte des Marketings der Bundeswehr die Präsentation der Bundeswehr auf dem Arbeitsmarkt. Danach wurde den Zeus-Reportern das Aufnahmeverfahren geschildert und anhand eines Schaubildes veranschaulicht. Die psychischen Voraussetzungen werden von der Psychologin Wegner getestet. Diese erlaubte den Reportern einen kurzen Einblick in die Eignungstests. Unter anderem wurden die Merkfähigkeit und die Reaktionsfähigkeiten getestet.
Zum Schluss erlaubten Molz, Wegner und die anderen ein kurzes Interview. Schwerpunkt aller Fragen war Afghanistan und die psychische Betreuung der Soldaten. „Fast alle Soldaten, die im Zentrum für Nachwuchsgewinnung West ausgebildet werden, werden als Zeitsoldaten nach Afghanistan geschickt”, erklärt Oberstleutnant Rosenmeier. Leutnant Molz unterstützt übrigens die Äußerung des neuen deutschen Verteidigungsministers Karl Theodor zu Guttenberg, dass in Afghanistan „kriegsähnliche Zustände” herrschen.
Bei der Frage, ob die Soldaten in Afghanistan psychisch leiden, geht vor allem die Psychologin Wegner auf diese Frage ein. Sie erklärt, dass die Soldaten vor der Abreise psychisch auf die bevorstehenden Ereignisse vorbereitet werden.
Auch für die Familien
gibt es Betreuer
Außerdem gibt es auch vor Ort psychologische Betreuer, die helfen können. Aber auch für Familien daheim hat die Bundeswehr Betreuer, die den Familien helfen, mit der Situation in Deutschland klar zu kommen.
Alles in allem ist die Bundeswehr sowohl militärisch als auch sozial gut organisiert. Aber eines steht fest: In Afghanistan steht die Bundeswehr vor einer schweren Herausforderung.
Andre Otholt, Marc Haucke, Tobias Krammer, Klasse 8d, Krupp-Gymnasium

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